Tilia's Desaster

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Wo stehst du?

04:17, 29 December 2017 .. 0 Kommentare .. Link
Neben mir? Hinter mir? Vor mir? Unter mir? Über mir? Für mich? Wo stehst du? Kleiner Geist so flüchtig und so schnell. Du streifst mich, umhüllst mich und verschwindest immer dann, wenn ich dich greifen will. Ich will dich halten, sei bei mir, sichere mich. Doch wie flüchtiges Gas entweichst du jedem meiner Griffe. Wo stehst du? Wo ist dein Platz? Hältst du mich oder halt ich dich? Wer beschützt mich, wenn nicht du? Du willst mich aber nicht alles. Du willst mich aber nicht zuviel davon. Du willst mich aber fein dosiert. Du willst nicht dass ich dich zu sehr will. Der dunkle Nebel der Traurigkeit verdrängt deine Flüchtigkeit. Immer wieder wird mein Herz unendlich schwer, weil dein Platz immer wieder frei ist. Wie flüchtiges Gas schwebst du durch die Strassen. Trägst deine vielen Lächeln zu all den Menschen. Manchmal bleibt eins für mich übrig. Dann bestreust du deinen Platz mit Glitzer aber selten setzt du dich. Auf der Tribüne meiner Seele sitz ich oft alleine. Schau dem Spiel zu, geniesse ein Theater oder weine bei Dramen. Selten bist du da und weinst mit mir. Setzt sich jemand anders hin, bin ich allein. Ich seh alleine aus, ich sehe traurig aus, ich seh hilflos aus und jeder sieht, dass ich alleine bin. Ich habe keine Markung, ich trage kein Zeichen. Nie wolltest du mir dein Symbol anheften, nie wolltest du mich zu deinem machen. Du siehst so alleine aus. Du hast mich oft beschwichtigt, das ist alles wertlos, du brauchst das nicht. Symbole sind wertlos, es zählt nur was ist. Keiner muss es wissen. Ich habe dir geglaubt und doch immer gefühlt nicht dein zu sein. Wo gehörst du hin? Ich bin alleine. Wo stehst du? Neben mir, nimmst meine Hand, los begleite mich. Ich beschütze, begleite und hefte mich an Fersen. Verliere bald den Anschluss. Du gehörst nicht dazu, du bist alleine. Wessen Symbol trägst du? Ich besitze keines, keines wurde mir verliehen. Kein Schatz den es zu bewahren gilt. Keine Kostbarkeit nur für mich. Kein Zeichen für dich und kein Zeichen für andere. Oft beschwichtigst du mich. Es braucht keine solchen Zeichen, keine Symbole, keine Namen. Wer sein Glück in die Welt schreit ist unangebracht. Ich will nicht dass andere wissen dass du glücklich bist. Ich lass mich nicht bezaubern, ich brauche keine Symbole, keine Verbundenheit. Ich lass wissen wen ich will. Schwarzer feuchter Nebel löscht meine Tränen aus. Hier der Abgrund, lass meine Hand los, du bist frei, niemand besitzt dich. Niemandem gehörst du, du bist alleine. Niemand trägt deinen Namen, niemand brennt sich dein Lied ins Herz. Niemand hört das klingen deiner Stimme. Niemand träg deine Liebe. Es soll sichtbar nicht sein, es soll verborgen bleiben, das kleine Etwas, dass da ist. Du gibst mir das Gefühl wertlos für aussen zu sein. Du willst nicht mein sein, ich darf nicht dein sein. Niemandem zeigst du wer wir sind. Wie eine flüchtige Liebelei wie eine Vergänglichkeit. Stehst du für mich? Für mich ein? Kämpfst du für mich? Bin ich es wert dein zu sein? Was tief ins Herz geht kannst du nicht einfach entfernen oder kürzen. Nie darf jemand deine Liebe zu mir sehen. Wie ein verstossenes Kind, wie ein räudiger Hund, immer wieder suche ich nach der Liebe die mir zeigt du gehörst zu mir, mit allem was du bist, du hast und wirst sein.
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