Description
allerhand normales ohne Kommaregeln
My Links
»
»
»
»
|
<%PostCommentPage%>
<%PhotoAlbumPage%>
<%ProfilePage%>
Jetzt ist es definitiv. Nicola muss nach Ostern nach Biel
Weitere Telefongespräche mit dem GEF (Gesundheitsfürsorgedirektion) mit dem Direktor brachten leider keine Hilfe. Auf jeden Fall konnte er mir bestätigen dass sie nicht Druck auf’s Heim in Münsingen ausübten. Wie ich es ja selber schon vermutet hatte. Der Direktor meinte aber, dass ich als Mutter eigentlich immer noch die letzte Entscheidung fällen kann ob Nicola den Heimwechsel machen soll. Doch anscheinend wissen die vom Amt her auch viel zu wenig oder tauschen sich mit den verschiedensten Heimen nicht aus. Als ich ihn daraufhin ansprach, wieso man denn vom Kanton her nicht mehr Personal im Heim anstellen lassen würde, da ja Überforderung des Personales bestehe, meinte er, dass dies immer zuerst abgeklärt werden müsse. Und dies würde also nun geschehen. Der Direktor werde sich mit dem Heimleiter in Verbindung setzen. Nun, jetzt ist es zu spät!
Danach rief ich nämlich im Heim an und erreichte den Heimleiter. Nach dem unfreundlichen Gespräch wusste ich definitiv, was ich innerlich schon lange wusste und bemerkt hatte, dass der Heimleiter einfach meine Kinder nicht mehr in seinem Heim haben möchte. Egal ob sie nun schon seit 5 1/2Jahren dort gut betreut wurden. Er hat nun einfach beschlossen dass er das Heim nicht mehr mit mehrfach schwerst behinderten Kinder führen möchte. Da er Angst hätte dass noch mehr Personal ihm kündigte. Aber warum das Personal von selber ging das will er nicht erahnen. Denn ich weiss weshalb einige dipl. Pflegefachausgebildete Personen vom Heim sich verabschiedeten. Nein, nicht wegen der Betreuung meiner Kinder oder behinderten Kinder. Nein nein… Die Stimmung die vom Heimleiter ausgeübt wurde und der Druck, der vermieste alles und deshalb sind einige ihm davongelaufen. Welche dipl. Fachausgbildete für Behinderte möchte schon im Heim arbeiten wenn es viel zu viele gesunde Babys auf der Abteilung hat? Sie wollten sich schliesslich für die Behinderten Kinder einsetzen! Aber eben, es ist dann schnell von ihm vermittelt worden, dass das Personal gekündigt hatte weil sie überfordert waren. Solch einen Mist. Ich kenne die Personen persönlich die gekündigt haben und ich hatte genug von ihnen erfahren.
Es ist einfach traurig, dass es immer weniger Institutionen gibt die sich nicht mit Behinderten auseinandersetzen möchten. Dabei gibt es immer mehr schwerst beh. Kinder. Es sind noch lange nicht alle geboren….
Wir Menschen tragen alle Gendefekte in sich. Viele brechen nicht aus weil der/die Partner/in diesen gerade nicht haben. Aber trotzdem werden die Kinder dann Träger zu 50% sein können. Aber wer testet dies schon? Ein normaler gesunder Mensch denkt doch gar nicht daran, dass seine Kinder oder Er/Sie Träger eines Genes sind wenn die Kinder gesund auf die Welt kommen. Logisch. Wenn nun Céline und Nicola gesund auf die Welt gekommen wären dann hätte ich natürlich auch nicht danach gefragt oder gedacht. Ich hatte einfach das Pech auf denselben Gendefekt-Partner zu stossen, Ex-Mann. Wir wussten ja beide nicht dass wir denselben Genfehler tragen. Und so sind halt eben Céline und Nicola krank auf die Welt gekommen. Da hat niemand Schuld Und so wird es immer mehr Träger/innen auf der Welt geben und einige werden sich kennenlernen ohne zu Wissen und so entstehen dann eben die behinderten Kinder. Doch wenn man weiss, wie ich jetzt, oder der Ex-Mann oder wie meine Brüder, so kann man später eben der/die Partner/in testen lassen. So kann man dann auch ausschliessen dass es behinderte Kinder gibt.
Aber, wie dem auch sei, es wird immer wieder neue Diagnosen geben und die letzten behinderten Menschen sind noch lange nicht geboren. Wir sollten einfach daran denken und uns damit auseinandersetzen dass wir offener zu behinderten Menschen sind. Was können die denn dafür? Ich kann ja auch nichts dafür dass ich stark sehbehindert bin und ein Wirbelgleiten habe. Wir sollten nicht ausgegrenzt werden! Denn dumm sind wir allemal nicht!
Nun gut, jetzt wird der Wechsel bald stattfinden. Genauer gesagt nach Ostern. Ich hoffe und wünsche mir einfach von Herzen dass Nicola sich ohne Probleme im neuen Heim, im Z.E.N, sich eingewöhnt. Denn meine Angst besteht darin dass er oder Céline weil sie eben nun getrennt werden und sich nicht mehr sehen, fallen lassen könnten. Weil sie sich vermissen werden. Und je einsamer sie sich fühlen weil sie ihr Geschwisterchen vermissen, könnten sie daran erkranken und sterben. Für Nicola wird es schlimmer sein da er wirklich weit weg ist und niemanden dort kennt. Céline dagegen hat noch die bekannte Umgebung und bleibt im Aeschbacherhuus in Münsingen und in der Schule. Aber, sobald ein weiterer Platz in Biel frei wird, muss auch sie dorthin. Egal ob der Schulweg dann von zu Hause zu lange ist, 50Min. ein Weg und dies dann 4mal innerhalb von Do.-Mo.
Denn beide lieben die Schule in Gümligen im Aarhus. Die Schule, Wohngruppe Grün, ist so mit Gefühl eingerichtet. Richtig herzlich! In Biel wiederum, kann ich von den Schulräumen gar nicht gutes sprechen. Schade, denn dort ist alles so kalt und leer. Dabei bräuchte es nur ein wenig Farbe und dann würde alles schon wieder besser aussehen. Mal sehen ob ich das ändern kann.
Aber eben, jetzt geht’s um Nicola und wann Céline nach Biel muss kann noch Jahre dauern oder es stirbt wieder ein Kind. Traurig aber wahr. Ich hoffe dass Céline trotz mieser Stimmung nun in Münsingen weiterhin gut betreut wird. Da mir ja der Heimleiter mitteilte dass er auch einen anderen Weg finden würde, meine Kinder loszuwerden. Das macht mir schon Angst. Man könnte meinen er möchte sie am liebsten aus dem Weg schaffen, umbringen? Dann wären seinerseits Probleme wieder gelöst. Er hat einfach kein Herz! Das bestätigte er auch und ihm ist es egal wie ich über ihn denke. |
Posted: 02:12, 10 March 2010 by Daniela |
Link |
|
Unglaublich! Wegen Ueberforderung vom Heim werden Céline und Nicola getrennt.
So, jetzt hat es der Heimleiter, wo meine Beiden teilweise seit 5 Jahren zur Entlastung betreut wurden/werden, geschafft. Es ist unglaublich! Nur weil er immer wieder sagte dass das dipl. Pflegefachpersonal mit meinen Beiden überfordert ist, muss Nicola nun das Heim verlassen und wird einfach nach Biel abgeschoben. 37km Entfernung von uns zu Hause. Für mich wird alles komplizierter weil ich bei Krankheit nicht gleich zu Nicola rennen kann. Und die Zugverbindung ist auch nicht günstig mit meiner Sehkraft. 1 1/2Std. ein Weg ist nicht gleich um die Ecke. Ich kann es immernoch nicht fassen und bin total geschockt und traurig.
Vor allem ist das Schlimmste, dass sich nun Céline und Nicola nicht mehr wieder sehen! Nicht einmal mehr in der Schule. Sie werden somit einfach getrennt. Das ist echt herzlos!
Céline und Nicola lieben sich und spielen auf ihrer Art und Weise miteinander. Sie unterhalten sich und brauchen sich! Aber nein, das interessiert ja niemanden! Der Staat denkt eben nicht! Das zeigt schon wieder, wie arm Behinderte Kinder/Menschen sind. Den Politikern ist es doch egal.... Das Geld wird eher lieber für anderes ausgegeben als für die Schweizer Bürger/innen und Jugendämter, Schulen, Heime, gutes Lehrerpersonal. Nein, es einfach unglaublich!
Nur weil vom Gesundheitsamt seit einem Jahr beschlossen wurde dass es nur noch Heime gibt für Vorschulkinder, dürfen die Schulkinder nicht mehr in den Heimen bleiben. Aber, Heime für schwerst-mehrfach behinderte Kinder die zur Schule gehen gibt es dann einfach nicht mehr. Wo sollen die denn nun hin? Es ist einfach, eine Entscheidung zu fällen und zu ändern aber eine Lösung für die Schulkinder soll's dann nicht geben? Unbegreiflich! Die Kinder können ja in den Schulinternaten auch nicht bleiben und übernachten, eben auch weil meine Beiden zu schwerst behindert sind. Und wenn sie doch unter der Woche bleiben dürften, dann würden sie bei Krankheit gleich nach Hause geschickt.
Warum lässt man Eltern und alleinerziehende einfach stehen? Das Gesundheitsamt sollte zuerst eine Lösung haben und dann die Entscheidungen fällen. Es gibt eh viel zu wenig Heime! Aber behinderte Kinder werden nicht weniger! Es werden immer wieder neue geboren...
Und der Heimleiter wird anscheinend einfach unter Druck gesetzt vom Gesundheitsamt? Was ich zwar nicht ganz glaube weil die Problematik nämlich schon seit 3 Jahren besteht. Weil er nämlich meine Kinder einfach nicht mehr in seinem Heim haben will. Weil sie zu schwerst behindert sind. Seine Aussage. Dabei haben sie aber noch andere mehrfach-schwerst behinderte Kinder. Und die einfachste Lösung will er auch nicht beantragen. Warum stellt er denn nicht mehr Personal an, wenn sie doch immer wieder an die Grenzen stossen?
Ja ja, es ist unglaublich! Wer leidet am meisten darunter? Die Kinder und die Eltern! Wie sollte ich alleine mit zwei mehrfach-schwerst behinderten Kinder zu Hause zurecht kommen? Es gibt ja sogar sehr viele Eltern mit nur (ist auch eine 24std. Betreuung) einem behinderten Kind die an ihre Grenzen stossen und total überfordert sind! Und die sind aber eine Familie, also zu zweit als Paar! Haben auch noch gesunde Kinder. Für die ist es auch schon nicht einfach.
Mir tut Nicola sehr leid! Wie er wohl auf diesen Wechsel reagieren wird? Kann es mir jetzt schon vorstellen, da meine Beiden einen Heimwechsel schon in frühen Jahren übergehen mussten. Da wurden sie schon 1/2 Jahr getrennt. Beide reagierten gleich mit Krankheit! Ich hoffe nicht dass dadurch Nicola sich dann aufgibt.
Das Z.E.N-Heim in Biel ist natürlich ein schönes Heim und sicherlich auch sehr gut. Aber eine Änderung vom Personal gibt es nicht. Es läuft genauso wie in Münsingen ab. Sie haben auch nicht mehr Angestellte! Und leider kann Céline nicht auch noch dorthin aufgenommen werden, weil es eine Zumutung für sie wäre, einen 50min. Schulweg über sich zu ergehen. Nicht auszudenken wenn sie auf der Hin- oder Rückfahrt einen Anfall machen würde. Nein! Ich bin masslos enttäuscht wie nun alles abläuft.
Eigentlich fühlen sich Céline und Nicola sehr wohl in Münsingen und wurden auch immer herzlich vom Pflegepersonal betreut. Ich finde es einfach schade dass es kein Entgegenkommen mehr gibt.
Da werden noch viele Tränen vergossen werden
|
Posted: 08:54, 7 March 2010 by Daniela |
Link |
|
Dusche
Moin. Ja, tatsächlich früher habe ich auf Fotos verzichtet. Früher habe ich auf viel verzichtet, viel verziehen und eigentlich zu viel vernachlässigt. Auch auf Fotos. Aber ich nehem selten Fotos in Duschen auf, da ich selten auf sehr eindeutig zweideutigen Webpages zu inserieren habe. Life is easy, if they are in a queue.
|
Posted: 10:33, 6 March 2010 by Zar de Torquemada |
Comments (0) | Link |
|
Verlorene Unschuld
Moin. Als ich hier vor grauen Vorzeiten begann zu schreiben - der Quadsch war noch nicht erfunden, Luditschka war noch mit der Sitflut beschäftigt - war ich irgendwie unbekümmert, ein Blatt im Wind, ein Blatt WC-Papier im Zugs-WC von Hamburg nach Altona... und dann graben sie dir Schaufel für Schaufel das Fundament weg. Und was einst stolz eine Burg mit Cheminée mutiert zu einem Beduinenzelt, welches einen Gaddhaffi-ähnlichen Halbschuh mit Ohren beherbergt, der eigentlich trötzelnd jedem ans Bein seichen möcht, nur weil man ihm gesagt hat: Du Löu, du bischt ein Löu (und das het dise gstört!).
Ihr seht: ich bin etwas hin und hergerissen vom Dilemma oder einfach etwas zunderobsi. Ich werde meiner Ex-Alten so viel abdrücken müssen, dass ich mir den Mindestlohn der Migroskassiererinnen (ungelehrnt) herbeisehnen möchte. Steig ich in den Waffen- oder Steuerdaten-CD-Handel ein? Mal gucken.
Langsam muss ich wohl ein krummes Ding drehen. |
Posted: 10:13, 2 March 2010 by Zar de Torquemada |
Comments (2) | Link |
|
Besuch beim Heiler
|
Um 12.20h wurden wir, Spitex, Céline und ich, vom Easy Cup Taxi abgeholt und fuhren Richtung Lyss. Punkt 13h erreichten wir unser Ziel. Die Praxis war schon von einigen Eltern mit Kindern besetzt. Aber schon dort spürte ich eine gute Energie. Das merke ich immer wenn es mir schwindlig wird.
Im Heilungskreis wurde alles Still. Als der Heiler den Raum betrat spürten wir gleich welche Energie von ihm aus strahlte. Alles war so unbeschwert. Ich fühlte einige Engelswesen um uns herum. Als er die Runde begrüsste und sich umschaute und danach sprach.. kamen seine Worte mit richtig viel Gefühl rüber. 
Er legte uns Eltern wieder die Aussage nahe, warum wir unsere Kinder bei uns haben. „Gott hat euch nicht bestraft! Gott ist Energie, Liebe und die Energie gibt euch allen die Kraft zur vollkommenen Liebe. Nur durch die himmlische Energie kommen wir weiter. Ihr habt die Aufgabe erhalten eure Kinder zu lieben. Hört nicht auf zu lieben. So werdet ihr stärker.
Warum die Kinder gerade diesen Körper erhalten haben und warum sie gerade bei euch sind, das werdet ihr selber einmal erkennen und verstehen.
Erst wenn ihr angenommen habt und nur noch liebt so werden euch die Aufgaben nicht mehr so schwer fallen. Denn die Energie ist immer um euch wenn ihr es wollt.“
Es war berührend aber nichts Neues für mich weil ich schon so weit gekommen bin. Ich sehe es schon lange nicht mehr als Bestrafung. Sondern als Belohnung. Denn durch Céline und Nicola habe ich gelernt die Welt mit richtigen Augen zu sehen. Das ich die Aufgabe habe sie beide teilweise zu tragen. Und den anderen Menschen dies weitergeben soll. Die Kraft werde ich allen weitergeben die bereit sind diese auch anzunehmen. Deshalb verstecke ich mich nicht mit meinen Kindern sondern gehe auf die Gesunden Familien zu.
Ich sage selber dazu: Glaube nach Schicksalsschlag? Die Kraft wird einem angeboten. Jeder Mensch kann dann selber entscheiden ob er aufgibt oder sie annimmt. Wegschaut oder darauf zugeht. Man fühlt sie oder verweigert sie oder man ist noch nicht bereit dazu oder manche werden leider nie bereit dazu sein. Diese Menschen werden aber immer wieder gefordert bis sie die Situation angenommen haben.
Z.B. mein Ex-Mann, er will Céline und Nicola nicht akzeptieren, kann es nicht, sagt er. Bis jetzt, seit wir 5J. geschieden sind, ist er im Leben nicht weitergekommen. Er hat kaum Freunde und ist nicht glücklich….
Oder: eine Mutter (völlig gesund), von einem gesunden Sohn, beklagte sich ständig wie überfordert sie ist. Bei ihr muss alles steril geputzt sein dadurch verlor sie sehr viel Zeit. Aber daran was zu ändern wollte sie nicht. Sie sah auch nicht ein dass ihre Erziehung falsch lief. Dass ihr Sohn sie in der Hand hat. Er spielte mit ihr. Und dann meinte sie sogar noch meine Aufgabe sei ein Klacks. Da sieht man nur wie verständnislos einige Menschen sein können. Aber solche Menschen können sich nicht in andere einfühlen.
Und wie geht’s ihr nun? Sie kommt mit ihrem Leben nicht zurecht weil sie sich aufgegeben hat und musste in die Psychiatrie. Sie wird im Leben nicht weiterkommen weil sie nicht akzeptieren und erkennen kann/will was sie ändern könnte. Sie nimmt das Falsche an, sie akzeptiert dass sie nun mehrmals im Jahr in die Klinik muss. Dabei könnte sie selber entscheiden ob sie im Leben weiterkämpfen will oder nicht.
Ich habe durch Céline und Nicola sehr viel gelernt. Vor ihnen war der Glaube immer da, trotz meiner Sehkraft von links 30% und rechts 5% und dem schmerzhaften Wirbelgleiten, aber natürlich fragte ich mich oftmals Warum? Doch irgendwann gab ich auf danach zu fragen. Denn es bringt nichts. Als ich mein Schicksal angenommen hatte da merkte ich irgendwann dass ich trotzdem im Leben weiterkam und getragen wurde. Nur einfach anders… Auch so schwer der Weg immer wieder war/ist. Die Kraft war/ist da. Universelle Kraft. Und das Gefühl Glück habe ich trotzdem nicht verloren. Ich glaube sogar ich bin dankbarer geworden, wenn meine Kinder mich anlachen.
Céline und Nicola sind glücklich wenn sie keine Schmerzen haben. Das bewundere ich sehr!
Ich wurde sensibler, stärker, nachdenklicher und lernte mich eher durchzusetzen. Ich gehe mit meinen Kindern auf die Menschen zu.
Das Leben allgemein ist kein Zuckerschlecken. Es fordert uns heraus. Ich habe das Gefühl, Gott möchte von uns Kranken/Schwächeren, oder Begleitpersonen der Kranken,(Eltern die Gesund sind und ein oder mehrere beh. Kinder haben) dass wir den Gesunden Menschen zeigen dass wir auch was erreichen können und dafür nicht ganz vollkommen sein müssen. Wir sollen den Gesunden lernen auch auf uns zu hören und ihnen beibringen dass wir auch mit einer Behinderung stark sein können.
Céline und Nicolas Pfarrerin hatte dies in meinem Buch so gut erwähnt. Bei der Taufe von Céline. Der Teil mit den Luftballone. Ein halb gefüllter Ballon (Céline) fliegt nie so hoch wie alle anderen Ballone die prall gefüllt sind. Die werden zu Hoch hinaus wollen und irgendwann zerplatzen. Der halbvolle Ballon wird sein Ziel auf jeden Fall erreichen, weil er nicht so hoch hinaus kann.
Stephen berührte jedes Kind beim Kopf und lächelte sie an. Einige Kinder, darunter sassen einige im Rollstuhl oder Rehabuggy's oder Trisomie 21 Kinder sassen auf dem Schoss ihrer Eltern, lautierten gleich zu Stephen. Es war einfach wieder ein wunderbares Erlebnis.
Während Stephens Berührung machte Céline einen erwartungsvollen Ausdruck. Sie reagierte wirklich gut auf ihn. Nach der Behandlung lächelte sie und war richtig zufrieden. Auf dem Heimweg hustete Céline im Taxi und der Schleim löste sich. Zu Hause mussten Spitex und ich ihre Schleimböggen entfernen. Fröhlich quatschte sie den ganzen Nachmittag als wollte sie erzählen. Auch noch nach dem Spaziergang quatschte sie zu ihren Puppen. Céline ist richtig ausgeglichen und glücklich. Und ich war es natürlich auch.
|
Posted: 07:15, 27 February 2010 by Daniela |
Link |
|
Zu tun, was zu tun ist, weil es zu tun ist. In Thun.
Moin. Ich möchte eigentlich nicht immer das tun, was man erwartet, das ich tun soll. Weil ich gar nicht in Thun wohne. Haha. Der Schluss war jetzt extrem ulkig von dem Satz. Oder besser des Satzes, weil wir ja von der "Pro Specie Rara" Geld kriegen, wenn wir den Genitiv statt dem, äh, den Akusativ oder den Nominativ verwenden. Zurück zum Thema, Leute! Ihr verliert Euch immer so beim Lesen!!
Also. Die da möchte dass ich mehr da bin und die da drüben wollen das auch. Wenn ich mich also nicht multiplizieren kann, bin ich in einem Dilemma, respektive zwischen Hammer und Sichel, äh, Ambos.
Mädels. Ihr solltet einen Mann nie zwingen wollen. Nicht, nachdem er irgendwie schon sein linkes Bein und den rechten Arm verloren hat. Und auch wenn eure gesamte weibliche Natur euch dazu drängt: Tuts nicht.
Es ist so ähnlich, wie wenn ihr am Ast sägt, auf dem Ihr sitzt. |
Posted: 10:30, 19 February 2010 by Zar de Torquemada |
Comments (1) | Link |
|
Ewig krank / Winterlicher Ausflug in den Tierpark
|
Endlich die langersehnte Lösung....
Céline begann die Schule top aber noch ein bisschen geschwächt. Für's Schwimmen reichte es noch nicht da sie immernoch verschleimt und erkältet war/ist. Doch die Abwechslung in der Schule tat ihr gut. Und auch Nicola freute sich wieder seine Schwester zu sehen.
Das Gespräch im Inselspital mit den Aerzten, Joél-Kinderspitex, Sozialpädagogen, Heimleitung und Schulleitung war sehr interessant aber auch ein Kampf. Zum Schluss entschloss sich aber die Gruppenleiterin vom Heim dass sie Céline ab April jedes zweite Wochenende noch aufnehmen kann. Der Heimleiter sagte nicht's mehr dazu, denn für ihn stimmte dies ja leider nicht. Für ihn wäre es immer noch am leichtesten wenn Céline und Nicola nicht mehr dort wären. Trotz Joél-Stiftungs Angebot dass sie jederzeit eine Nachtwache für Céline und Nicola zusätzlich einspannen könnten. Man merkte dass der Heimleiter gar nicht darauf eingehen will.
Unterdessen eine Woche später besuchte ich mit dem Sozialpädagogen das Heim Z.E.N. in Biel. Es sieht sehr gut aus. Nur liegt es vollkommen am falschen Ort. Von mir zu Hause bis vor die Tür des Heimes brauche ich 1 1/2 Stunden. Nun gut, das wäre ab und an schon machbar aber in Notfällen sicher nicht. Dazu kommt:
Mehr Personal haben sie auch nicht. Es läuft alles gleich ab wie im Münsingen Heim. Und bei Krankheit könnte ich die Kinder auch nicht länger dort lassen. Einen Schulbus gibt es für so weite Strecken nicht. Also würde Céline gar nicht vom Schulbus von Bern nach Biel und umgekehrt abgeholt/gebracht werden. Das wären wieder zusätzliche Kosten für ein Behinderten Taxi! Und eine 50Min. Schulanfahrt ist einfach für Céline eine Zumutung. Denn öfters geht's ihr nicht gut und sie schwitzt sich durch ihre Spastik völlig nass. So könnte sie immer wieder in Krampfanfälle rutschen. Und sonst krank werden. Also für Céline käme das Z.E.N. auf keinen Fall in Frage! Erst später wenn sie älter ist und ich sie leider durch meine Rückenbeschwerden nicht mehr zu Hause pflegen könnte.
Für Nicola wäre das Heim in Biel schon ok, da er jeweils alle 2 Wochen bei mir zu Hause ist. Doch fände ich es schlimm wenn sich Céline und Nicola dann nicht mehr sehen würden. Denn beide habe ich fast nie zu Hause. Und zusätzlich kommt das liebe Geld wieder ins Spiel. Weil dann beide in einem anderen Heim und Schule sind müsste ich für beide die Heimkosten zahlen. Dies blieb mir bis jetzt erspart da ich beide im selben Heim habe. Also so einfach ist das alles nicht! Die beste Lösung ist immernoch wenn Céline und Nicola zusammen in Münsingen bleiben und ins Aarhus zur Schule gehen. Es gefällt ihnen dort ja sehr gut und sie fühlen sich sehr wohl. Also, warum die Kinder noch zusätzlich belasten und Trennen?
Aber worüber ich mich sehr gefreut habe ist, die Einsatzbereitschaft von der allerliebsten Gruppenleiterin von Münsingen. Ich bin ihr so was von Dankbar! Und natürlich gillt dies auch für's ganze Team. Da sieht man doch, dass das Pflegeteam eingentlich gar nicht überfordert ist so wie's der Heimleiter immer wieder erwähnte. Wobei das Team dann zugeben musste, wenn die Kinder krank sind dann ist es schon ziemlich schwieriger.
Das kann ich ja sehr gut verstehen, denn mir geht's da ja selber auch an die Substanz, weil ich dann Tag und Nacht über längere Zeit alles alleine meistern muss. Im Heim wiederum haben sie Schichtwechsel und können sich erholen. Ich nicht!
Aber zum Glück kommt da ja wieder der Einsatz von der Joél-Spitex rein. Hoffentlich wird dies auch von der IV akzeptiert! Müssten sie eigentlich weil es sonst ja nirgens eine Lösung gibt! Das Gesundheitsamt sagt ja auch nicht's dazu und hilft nicht einmal! Enttäuschend!
Die Aemter schieben alles den anderen ab. Da frage ich mich schon, woher man dann die Hilfe erhalten soll? Und wenn ich gesunde Kinder hätte würden die Türen wohl eingerannt werden. Eigenartige Einstellung von der Politik! Traurig dass behinderte Kinder anscheinend nicht's Wert sind. So sind meine Gedanken.
|
Posted: 08:49, 10 February 2010 by Daniela |
Link |
|
Familienausgleichskasse
Moin. Wisst Ihr, woran die Welt zerbrechen wird? Nee. Weder Klimaschock noch Bankenpleiten, weder AIDS noch Meteoriteneinschläge. An den Personalabteilungen, jawoll, daran werden wir alle elendiglich zugrundegehen und in der Hölle brennen. Wobei die Personaler dort auch noch für die Feuerung zuständig sein werden und dann für EINMAL etwas auf die Reihe kriegen werden.
Kurze Schilderung meines Problems: Meine herzensgute Frau arbeitet ja jetzt wieder, da ich Sie auf alttestamentarisch-patriarchalische Art und Weise finanziell etwas kürzer halte. Ja ist so, ich möchte nicht den Rest meines Lebens wie ein Student Bus fahren, günstige Kleider kaufen und im MIGROS essen gehen, derweil andere sich mal was leisten. Und dann nochmals. Und nochmals was. Kurzer Exkurs, zurück zum Thema.
Nun ist es ja wegen der Harmonisierung bei den Kinderzulagen so, dass der die Moneten kriegt, der in dem Kanton arbeitet, wo die Kinder eben auch wohnen. Das wäre jetzt also BL. Nun will meine Personalabteilung aus BS eine Bestätigung dafür, dass die anderen bezahlen und wie viel. Die Personalabteilung des Arbeitgebers meiner Frau will seinerseits erst eine Bestätigung, ab wann meine Ausgleichskasse nicht mehr bezahlt, sonst gibts nichts. Da beisst sich der Hund dauernd in den Schwanz. Und die Formulare.... meine Güte, dagegen ist eine Rep-Etikette des ehemaligen EMDs ein Klacks. Oder die Steuererklärung ein einfaches Füllrätsel. Dass man da nicht gleich noch eine Urinprobe des Opas und einen Abstrich der Haustiere bringen muss.
Ich glaube, ich geh jetzt mal mit einem Baseballschläger in die Personalabteilung, hau einfach mal aufs Telefon und verlasse wortlos das Büro. Ich könnte mir vorstellen, das beschleunigt den Ablauf.
|
Posted: 11:01, 25 January 2010 by Zar de Torquemada |
Comments (1) | Link |
|
Dreckiger Drecksnebel
Moin. Das Wetter ist so sch.... dass ich darüber schreiben muss. Es geht doch so einfach nicht. Man kann doch nicht einfach das Licht ausknippsen, die Kaltdampfmaschine anwerfen und gleichzeitig auch noch die Tür der Tiefkühltruhe offenlassen. Die Füsse fühlen sich an, wie wenn einem permanent ein Hund an die Schuhe schiffen würden, nur kälter, und es friert mich derart ans Geweih, dass meine Nase aussieht wie die von Rudolf, dem rammligen Rentierrüden. Oder wie hiess der Knape? Pennjamin? Oder wars der shöne Phernhard?
Ich auf alle Fälle wickle mich in mein Mützchen, knall mir die Birne mit Tee-Rhum voll und schlaf erst mal durch bis Mai.
|
Posted: 11:44, 22 January 2010 by Zar de Torquemada |
Comments (3) | Link |
|
Sproede Lippen
| Soll man schmieren... Oder so ähnlich ging doch mal ein Schlager. Ich muss mir täglich mehrmals was auf meine Lippen tun sonst nerven die gewaltig. Am liebsten habe ich die Döschen wo man mit dem Finger was raus nimmt und dann verstreicht. Ich machte das immer mit dem kleinen Finger. Bis der zu Schmerzen begann. Kleine Ursache große Wirkung. Jetzt muss ich halt wieder zu den stiften zurück. Auch nicht schlimm. Mal schauen, wie lange es geht, bis meine hand wieder schmerzfrei ist.
Reisen müsste man mehr. Da hat man was zu berichten;-) soviel lzum heutigen Tag. |
Posted: 08:14, 21 January 2010 by Ceekay |
Comments (0) | Add Comment | Link |
|
Silvester, Start ins neue Jahr 2010
|
Weihnachten und andere Sorgen...
Für den Heiligabend hatte ich alles liebevoll geschmückt und vorbereitet. Ich freute mich riesig auf das Zusammensein mit meinen Eltern und beiden Kindern. Auch mein jüngerer Bruder wie Bert feierten mit uns. Um 11h durfte Céline für eine Nacht nach Hause entlassen werden. Mit meinem Vater holte ich sie vom Spital ab. Sie lachte zufrieden und merkte dass wieder eine Veränderung vor ihr stand. Die Ernährungsumstellung lief gut. Momentan wurde sie Tag und Nacht dauersondiert. Essen wollte sie eh nicht per OS. Fieber hatte Céline nicht, es ging ihr relativ gut aussert die Verdauung klappte nicht wirklich. Desshalb sollte sie ja auch im Spital untersucht werden. Doch leider unternahmen die Aerzte fast nicht's. Dafür wurde Céline vom Pflegefachpersonal super lieb betreut. Es wurde kein Röntgenbild gemacht, nicht einmal ein Ultraschall da hätte man einiges erkennen können wie der Magen und der Darm arbeitet, ob er überlastet ist mit der Verdauung... Es wurde nur die Menge der Ernährung getestet. Und fast täglich musste man bei ihr einen Einlauf machen damit sie überhaupt stuhlte. Das hätte auch das Heim, wo beide Kinder sind, gekonnt. Denn die Fachärztin meinte nur: "Eigentlich müsste Céline nicht im Spital sein. Es muss eine Lösung her, warum das Heim sie nicht mehr aufnehmen will. Denn Céline ist nicht wirklich krank oder ansteckend." Das hatte ich auch gewusst. Es ist traurig immer wieder eine Aussage vom Heimleiter zu erhalten: "Céline und Nicola sind zu schwerst behindert um sie weiterhin bei uns zu betreuen. Das Personal ist mit ihnen überfordert." Dies waren seine Worte. Wo sollten denn solche Kinder am besten hin? Wenn es kein Heim in Bern und Kanton Bern gibt. Ein einziges gibt es. Und dies ist in Biel. Weit weg und hat keine Plätze frei. Und für mich nicht praktisch zu erreichen. Schon eigenartig dass ein dipl. Pflegfachpersonal überfordert, wie überlastet ist mit Céline und Nicola. Dabei haben sie täglich Schichtwechsel! Und ich zu Hause bin Tag und Nacht für sie da. Bei Krankheit natürlich Tag und Nacht für Monate weil behinderte Kinder länger krank sind als gesunde Kinder die mal krank sind. Furchtbar ist auch dass dann von den Heimen keine Entlastung kommt, wenn das Kind krank ist nimmt man es einfach nicht auf und Eltern oder eben wie ich alleinerziehend lässt man so einfach alleine hängen bis zum Erschöpfungszusammenbruches. Wohin wird dies führen? Man könnte meinen, solche Kinder wie Céline und Nicola wären wohl am besten gar nicht mehr auf dieser Welt. Soll man sie denn aus dem Weg schaffen? So könnte man denken wenn man immer wieder solche Antworten wie vom Heimleiter erhält. Schrecklich! Was ist das für eine Welt? Die von der Politik und des Gesundheitsamtes sollten einmal selber in solch einer Lage stecken. Auch Nicola freute sich nach längerer Zeit Céline wiederzusehen. Er versuchte schon mal mit seinem Glöckchen die Engelchen zu rufen um die Geschenke unter den Baum zu legen. Vergnügt spielten die beiden miteinander. Wärenddessen genossen wir Erwachsenen unser herrliches Weihnachtsessen. Es schmeckte natürlich wieder super lecker. Als dann die Bescherung war, schauten beide gespannt auf ihre Päckchen. Ganz gespannt und voller Konzentration schaute Nicola auf sein Geschenk. Céline hingegen war weniger glücklich in diesem Moment. Sie wollte wohl lieber ihr neues Buch ansehen als ein weiteres Geschenk auszupacken. In der Zwischenzeit knuddelte ich mal Nicola ganz herzlich. Ihm gefiel dies natürlich. Er beobachtete mich ganz genau. Ich war froh dass er die Grippe so gut überstanden hatte. Er sah wirklich fit aus. Als Céline ihr Buch wieder ansehen durfte, war sie glücklich und zufrieden. Wir alle genossen die Stimmung und der Schein der Kerzen. Als alle Päckchen ausgepackt waren sassen wir mit vollem Genuss am Tisch und naschten an Weihnachtsguäzlis und Eistorte. Hm... wie fein. Dies ging runter wie Sahne. Aber die Kilos wird man bestimmt auch wieder merken. Nun ja, das war für mich momentan eher egal, da ich sowieso jeden Monat noch mehr zunehmen werde durch die Schwangerschaft. Céline und Nicola bekommen noch einen Bruder der zum Glück gesund ist. Ein kleiner Unfall, aber für mich eine grosse Wunscherfüllung mit der ich kaum mehr gerechnet hatte. Klar leichter wird es bestimmt nicht. Denn jetzt musste natürlich auch eine Lösung her für Céline wenn ich hochschwanger nicht mehr heben darf. Ein Platz in einem Heim muss gefunden werden. Und auch die Spitexbetreuung muss aufgestockt werden. Daher haben die Aerzte im Kinderspital schon mal einen Termin zur Besprechung gesucht. Der bald im Januar stattfinden soll. Ich hoffe wir finden alle eine gute Lösung damit ich ruhig im Sommer gebären kann. Danach werde ich natürlich Céline und Nicola weiterhin wie immer zu Hause haben, wenn sich alles gut eingespielt hat. Bin gespannt wie sich alles löst. Am 25.12. spielte Céline vergnügt im Stehbrett. Aber sie konnte sich nicht ganz aufs Spielzeug konzentrieren da die Kerzen sie mehr faszinierten. Den Morgen verbrachten wir beide alleine zu Hause. Nicola durfte die Nacht bei Papa übernachten. Eigentlich hätte er bei mir geschlafen und Céline wäre zu meinen Eltern aber da sie wegen der Ernährung anders eingestellt wurde wollte ich die Verantwortung nicht meinen Eltern überlassen. Nachmittags feierten wir mit meinen Eltern und grösseren Bruder und seiner Familie Weihnachten. Es war richtig gemütlich. Céline's Cousinen unterhielten sich mit ihr und Céline war beeindruckt. Um 18h brachten wir Céli wieder ins Spital zurück. Dort besuchte ich sie dann noch jeden weiteren Tag. Am 28.12. durfte sie entlassen werden. Das Heim nahm sie wieder auf, nach Gespräch vom Sozialpädagogen. |
Posted: 09:51, 29 December 2009 by Daniela |
Link |
|
Mein Buch "So lachen Engel"
Hallo zusammen,
endlich ist es soweit. Mein Buch ist ab Dezember 2009 bei mir erhältlich. Interessenten/innen können das Buch bei mir bestellen. Schreibt' mir einfach ins Gästebuch oder eine Mitteilung hier auf dem Blog. So können wir dann die E-Mailadressen austauschen.
Das Buch kostet: Fr. 25.-
Porto: Fr. 6.-
Die andere Möglichkeit wäre: Ihr geht in eine Buchhandlung und bestellt es dort. Die ISBN Nummer erkennt ihr auf dem Buch.
Seid' lieb gegrüsst.
Daniela mit Céline und Nicola

Eine Mutter erzählt
Immer wieder erscheinen eindrückliche und erschütternde Tatsachen im Verlag Reinhold Liebig aus Frauenfeld. So auch die Erzählung einer Berner Mutter mit zwei Kindern, die beide sogenannte PCH-2-Kinder sind. Die «Pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2» ist eine Diagnose, die Eltern erschüttert; wie es sein muss, auch das zweite Kind mit dieser Erkrankung zu wissen, kann man sich kaum vorstellen.
Céline und Nicola, um die es hier geht, sind heute schon siebeneinhalb und sechs Jahre alt. Ihre Mutter hat ihr Leben voll und ganz auf die Krankheit ihrer Kinder umgestellt. Doch sie umsorgt sie nicht nur, sondern kümmert sich auch darum, dass ihre Kinder gefördert werden,
wo und wie es nur geht. Doch bei aller Unterstützung, die ihr durch Familie und Freunde zuteil wird, öffentliche Einrichtungen erleichtern dieser Mutter nicht immer das Leben, sie erschweren es tragischerweise auch.
Ihr sehr persönliches Tagebuch gibt einen sehr intimen Einblick in das Leben mit einer solchen Belastung wieder. Die Autorin zeigt auch die Freude, die sie empfindet, wenn ihre Kinder lächeln, wenn sie etwas erlernen, wenn sie ein wenig zeigen können, dass es ihnen
gut geht. Doch sie schreibt auch von den anstrengenden Nächten, der Hilflosigkeit bei sich wiederholenden epileptischen Anfällen oder zahllosen Infekten.
Das Buch von Daniela Kolb müssen Sie gelesen haben, um die Tragik einer Mutter zu erfassen, welcher mit ihren beiden Kindern eine schwere Aufgabe übergeben wurde.
ISBN 978-3-9523569-5-1 |
Posted: 08:58, 28 December 2009 by Daniela |
Link |
|
Ferien in Urnäsch/Appenzell
Am Samstag, 12.12. nach dem Kinderaztbesuch fuhren wir mit grosser Hoffnung, dass es Céline in der Höhe wieder besser geht, nach Urnäsch ins Rekadorf. Die Fahrt klappte gut. Ankunft und Einrichten verlief ruhig. Erst am Abend und die Nacht verhielt sich Céline unruhig. Sie hatte ja auch noch ein Antibiotikum (AB). Diese vertrug sie überhaupt nicht. Bis Montag, also 3Tage, half ihr vielleicht ein wenig das AB, doch die Nebenwirkungen waren gravierend. Céline schrie vor Schmerzen die Nächte durch. Husten, Würgen, Schleimansammlung und Fieber... Ich vermutete dass sie enorme Bauchschmerzen hatte. Die Nebenwirkungen bestätigten sich. Am Dienstag rief ich den Kinderarzt (KiA) an um zu berichten. Und er stoppte das AB sofort. Céline vertrug es einfach nicht. Das war das erste Mal dass sie auf ein AB nicht gut ansprach.
Danach hatte sie immer wieder Durchfall. Mit Essen war auch nichts. Wie letztes Jahr. Die Sondierung über Nacht musste ich immer wieder abrechen, da sie nicht einmal das Peptamen (Sondennahrung) vertrug. Durch den Tag sondierte ich ihr halt Kartoffeln mit Gemüse. Doch auch danach plumpste ihr der Stuhl in die Windel. Flüssig und verspritzt. Über Nacht musste ich teilweise so viele Medis (Beruhigungs.-und Schmerzmittel) verabreichen, so dass sie sogar eher noch in Krampfanfälle rutschte.
Céline steigerte sich natürlich auch selber durch die Schmerzen in die Anfälle. Sie versteifte sich ständig und es war sehr anstrengend sie zu beruhigen. Am Mittwoch dachten wir schon wieder nach Hause zu fahren. Doch die Tage verliefen ein bisschen besser.
Der erste Morgen in Urnäsch. Das Frühstück schmeckte uns allen und die Aussicht nach draussen war ein Traum. Alles war schön verschneit. Ein richtiges Wintermärchenbild. Aussert dass wir leider nie gross von der Sonne begrüsst wurden fand ich die verzuckerte Landschaft einfach zauberhaft. Die Natur lockte uns alle raus. Ein ausgibiger Spaziergang und die gute Luft tat uns sehr gut. Doch musste man sich warm ankleiden. Der eisige Wind blies uns in die Gesichter. Brr. Wir freuten uns nach einer Stunde, wieder in der warme Wohnung zu sein. Ich packte schnell die Badetücher und Badekleider ein und schiebte Céline zum Hallenbad. Céline merkte schon, dass nun was neues auf sie zu kam. Die enorme Wärme im Hallenbad, wie das umziehen liess Céline schmunzeln. Céline gefiel das Baden, trotz der Erkältung. Ich dachte mir einfach, dass sie sich im Wasser entspannen könnte. Es half.... Wir tollten so richtig im Wasser rum. Céline strahlte... Mein Vater hielt alles mit der Kamera fest. Gleich am Sonntagabend besuchten wir den Streichelzoo. Céline schaute interessiert ins Gatter. Die Ziegen meckerten vor Hunger. An diesem Abend durften wir noch nicht zu den Ziegen hinein. Céline begrüsste die Kaninchen und schaute sie studierend an. Danach verabschiedenten wir uns von den Tieren und kochten hungrig unser Abendbrot. Am Montag machten wir einen Ausflug nach Herisau. Das Städtchen war wunderschön geschmückt. Auch der grosse Tannenbaum liess mich nicht einfach ohne Foto vorbeiziehen. Wir spazierten kurz durch die Strassen und genossen das Schaufenster bummeln. Nach zuletztem Grosseinkauf fuhren wir wieder zurück ins Rekadorf. Den Nachmittag verbrachten wir in der Wohnung beim Fernsehen. Céline wurde eher wieder zappelig und unruhig. Immer wenn man sich mit ihr abgab, ablenkte, spielte sie mit. Die Unruhe blieb aber trotzdem. Mein Vater brachte sie so richtig herzhaft zum lachen. Die Zahnlücke konnte sie so nicht mehr verbergen. Den zog ich ihr noch bevor sie ihn verschlucken konnte. Am Abend um 17h freuten wir uns nochmals zu den Ziegen zu schauen. Diesmal durften wir sie hautnahe erleben. Die Ziege Emma war so richitg knuffig. Sie liess sich von Céline liebend gerne streicheln. Umringt von allen Seiten genoss Céline die Aufmerksamkeit der Tiere. Sie lachte und fand es lustig als die Ziegen das Fressen aus unseren Händen leckten. Als sie dann noch das Kaninchen auf ihrem Tisch streicheln durfte flippte Céline fast vor Freude aus. Hey, Häschen, wo willst du denn hin... So ging ein glücklicher Abend zu Ende. Die Nacht wurde aber leider dann geprägt von Schmerzen. Am Dienstag durfte Céline am Nachmittag Pony reiten. Dies war gar nicht so einfach. Ich fragte den Senn ob wir am Donnerstag vielleicht auf einem Pferd reiten dürften. Natürlich stimmte er sofort zu. Ich war sehr begeistert über das tolle ausgefüllte Reka-Kinder-Programm. Am Mittwochmorgen nahmen wir am Weihnachtsbasteln teil. Céline malte konzentriert einen Jahreskalender aus. Da studierte sie wohl gerade welche Farbe sie nun nehmen sollte...? Am Nachmittag machten wir alle einen Ausflug nach Appenzell. Das verzauberte Dorf lud uns direkt in eine wunderschöne Beckerei mit Restaurant ein. Am Donnerstagmorgen entschied ich mich, dass wir am Freitag nach Hause fuhren, damit ich mit Céline nochmals zur Kinderärztin konnte. Ich erhielt einen Termin. Denn am Montag sollte eigentlich Céline ja ins Heim für 3Tage, wie immer. Doch dies klappte auch nicht, weil das Personal sie nicht wollte. „Wir nehmen keine Kranken Kinder“ So hiess es. Um 10h genossen wir das Reiten. Es klappte wunderbar. Céline hielt sich viel besser als auf dem Pony. Ich musste sie kaum stützen. Und hier hielt sie sogar selber noch die Zügel fest. Es war auch ein Erlebnis für mich. Ich sass doch schon seit Ewigkeiten nicht mehr auf einem Pferd.
Die letzte Nacht von Donnerstag auf Freitag war dann der krönender Abschluss. Ich schlief überhaupt nicht, da Céline alle 1 1/2Std. sich mit Schreiatacken meldete. Doch der Freitagmorgen verbrachten wir trotzdem noch am Rekaprogramm. Das Teigmännchen zubereiten konnten wir doch nicht einfach streichen. Céline knetete freudig mit. Das Ergebnis konnte sich doch einigermassen zeigen lassen, oder? Zum Abschluss vor unserer Rückreise gönnten wir uns noch ein Mittagsessen in einem Urnäscher Restaurant. Es schmeckte herrlich. Mit vollen Bäuchen spazierten wir zurück ins Rekadorf und packten das Auto voll. Die Heimreise war leider auch nicht gemütlich. Trotz 1 1/2Temesta (Beruhigungsmittel) schrie sie weiterhin…. Mein Vater war beim Fahren darüber gar nicht glücklich. Wir waren echt froh als wir endlich nach 2 1/2Stunden unser Zuhause erreichten. Kurz darauf schlief Céline in ihrem Bettchen ein. Sie fühlte sich richitg wohl wieder zu Hause zu sein.
Am Samstag, stellte die Kinderärztin fest dass Céline’s CrP erhöht ist. Blutbild ansonsten i.O. Céline wurde auf Diät gesetzt, da sie ja sowieso nichts ass. Durch den Tag sondierte ich ihr Karottensuppe und durch die Nacht Normolytoral (Zuckerlösung). Das vertrug sie ein bisschen besser. Sie würgte nicht mehr, doch der Durchfall blieb.
Am Montag meldete ich mich wieder bei der Ärztin und sie meinte, dass ginge ihr nun doch zu lange auch weil das Heim sie nicht aufnehmen wollte. Sie vereinbarte die Hospitalisation. Da sollte nun der Magen und Darm untersucht werden. Am Dienstag, 22.12. 10h brachte ich Céline ins Spital. Ich war traurig über diese Situation, da ich noch nicht wusste ob wir mit ihr Weihnachten verbringen dürften. Denn auch Nicola war wieder krank. Er hatte ja schon vor 2 Wochen die Magendarmgrippe und deshalb behielt ich Céline auch schon zu Hause. Das Heim wollte es eh auch so. Nun hat Nicola wieder hohes Fieber, aber sprach zum Glück gut auf sein Antibiotikum an. |
Posted: 11:06, 27 December 2009 by Daniela |
Link |
|
A Rushhour
Moin. Heute war ich wirklich früh auf. Kurz nach 5 und das an einem Samstag. Ich hatte Spatzolini auch gebeten, doch den Schlüssel in den Briefkasten zu legen, damit die Überraschung gross werden tät. Ich also rauf nach Bern, so morgens um 6.40 Uhr hats da also noch nicht all zu viele Leute in der 2. Klasse, für mich als verstossenen 1.-Klass-Solarianer also seeeehr angenehm.... 7.30 Uhr Bern an, Bus Richtung Liebifäud, vorher am Bahnhof noch den "Bund" und zwei Gipfeli erstanden, hochgelaufen und im Briefkasten - tatsächlich - der Schlüssel (Frauen - man kann über sie sagen was man will - sind einfach meist sehr zuverlässig!). Hin- und hergerissen ob der süssen Verlockung, die Gipfeli persönlich zu überbringen doch - wissend ob des Spatzolinis exhaltiertem Langschlaf-Verhaltens und meiner knapp bemessener Zeit - die Mitbringsel in den Briefkasten gepackt und absatz-gekehrt wieder zurück Richtung Nordwestschweiz.... Was für Überwindung hat das gebraucht. Welch Irrsinn..... Aber ich war irgendwie ein wenig stolz auf mich. Das Fleisch war wie immer schwach, aber der Wodka, äh, der Geist für einmal überirdisch.
Um 09.45 war ich wieder zu Hause. Mit Gipfelis. Und niemand weiss, woch ich war. Das ist doch der grösste Trick des Teufels:
Er macht die Leute glauben, es gäbe ihn gar nicht..... |
Posted: 08:35, 19 December 2009 by Zar de Torquemada |
Comments (1) | Link |
|
Letzter
Moin. Heute war ich das letzte Mal auf der Altersheimtour. Ich war ja jetzt 8 Jahre Aktuar der hiesigen Sozialhilfebehörde und hatte daher jeweils im Dezember die Einwohner in Heimen zu besuchen und ihnen ein Präsent (einen Weihnachtsstern) zu überreichen. Ich habe das gern gemacht. Die alten Leutchen, die da ihre Zeit abhocken sind meist sehr gesprächig und haben auch wirklich witziges und interessantes zu erzählen. Heute wars wie gesagt das letzte Mal. Seltsames Gefühl. Ich hab das angefangen als quasi junger Mann, ich war da so 34, einfacher Papi, schwarzhaarig, mit Ambitionen in Beruf, Politik und Partnerschaft. Heute, 8 Jahre später, haben alle Beteiligten ein wenig weniger Lack. Den einen ist die Frau gestorben, die anderen sitzen immer noch vor dem selben TV-Programm und wir, ja wir haben auch weniger Ambitionen in gewissen Lebensbereichen.
Am tollsten wars wie immer im Männerheim. Man tritt dort ein - uns sofort schlagen einem dicke Rauchschwaden entgegen. Im Männerheim gibts keine Rauchverbote.
Die Jungs da werden alle 95, mit Alk und Marlboro - aber ohne Frauen.... |
Posted: 06:37, 17 December 2009 by Zar de Torquemada |
Comments (2) | Link |
|
ETH und dip.t-dialin.net
Nochmals Moin. Ich bin - rein interessemässig - mal wieder so die vergangenen Posts von mir durchgegangen. Da sind mir wieder einige dieser seltsamen Stalker aufgefallen, die mir doch schon seit einigen Jahren nachstellen und ganz, ganz dürftiges von sich geben. Ich weiss nicht, obs Euch auch manchmal so geht. Der IP-Adi nach sind es Leute aus der ETH und von dip.t-dialin.net . So genau wie die da alles lesen und wissen, müssen die im Moderatoren-Team sein. Ich glaube, die verarschen uns hier alle und diejenigen, die ihnen den Lohn bezahlen auch.
Man sollte diesem nachgehen. |
Posted: 09:50, 15 December 2009 by Zar de Torquemada |
Comments (0) | Link |
|
|