Vitao - der Lebensstrom...

ANWENDUNGEN 01

Posted in nicht spezifiziert
BILDER VERGRÖSSERN > KLICK DARAUF!!!


Wissen strebt nach Ausdruck und Anwendung…

Wissen möchte Gestalt annehmen, lebendig werden, sich in theographischen Mustern möglichst vielfältig einheitlich mitteilen. Anwendung macht deutlich, was rein theoretisch oft nicht verstanden wird. Auch Theogramme sind nicht Jedermanns Ding. Erst am praktischen Beispiel gibt es für viele einen Sinn dahinter. Deshalb sollen hier zwei Objekte vorgestellt werden: VITAO-I und VITAO-II.


 


Der Projekt-Name “VITAO” stand zunächst für ein EXPO-01-Projekt der Schweizerischen Landesausstellung, welches von David McLion als Architekt und Gestalter und CASA-VITA, Mollis als ausführendes Unternehmen für die Schweizerische Holzwirtschafts-Konferenz Biel als EXPO-Beitrag eingereicht wurde.

 Heute ist es noch im Buch der besten, nicht zur Realisation gekommenen Projekte zu finden. Die Presse hatte mit grossem Interesse das Vorhaben unterstützt, zumal es kein weiteres Projekt aus dem Glarnerland gab.

Da der Kostenrahmen dieses VITAO-I Projektes zunächst überzogen war, wurde ein weiteres Projekt VITAO-II nachgereicht, welches mit 1/5 der Kosten von VITAO-I angesetzt war und schliesslich in die engere Wahl gezogen wurde.

Im Wettbewerbs-Gerangel (von zum Teil unlauteren Auswahl-Entscheidungen und Bevorzugungen) kam VITAO-II - wie mehr als tausend andere Projekte - 
nicht zum Zuge.

Dabei fügt es sich aus der Sicht von heute – nahezu 10 Jahre später – kaum passgenauer in die Klima-Landschaft unseres Problem-Planeten Erde ein…


Die EXPO-Leitung hatte einen Fragebogen
für kulturelle Beiträge
.

Nachfolgend Auszüge aus diesem Anforderungs-Katalog.


Kurzbeschrieb des Projekts:

VITAO - die Architektur der Seele.
Oder: VITAO - Spiegelbild der Leere.
Oder: VITAO - Urklang von Holz und Wasser.
Oder: VITAO - ein kybernetisches Prinzip.
Oder: VITAO - Erlebniswelt Holz.
Oder: VITAO - Vielheit in Einheit.
Oder: VITAO - Innovationszentrum Holz.

... kürzer geht es nicht...


 Welche von der EXPO 2001
vorgeschlagenen Themen
greift Ihr Projekt auf?


(Dieser Beschrieb bezog sich zunächst auf VITAO-I)

Das VITAO ist ein Mittelpunkts-Prinzip. Wenngleich es als solches zunächst nicht Material-orientiert ist, bekennt es sich klar zum Thema HOLZ, vorausgesetzt, dass es im Element WASSER placiert werden kann.

Der Baukomplex wird von 4 Satelliten, einem Zentrum als auch von einer AO-Ursymbolik dominiert, deren mögliche Zuordnung so elementar und vielschichtig ist, wie die Denkmodelle verschiedenster Kulturen auf diesem Planeten.

 In Anlehnung an die chinesische 5-Teilung
universaler Abhängigkeiten

(HOLZ, FEUER, ERDE, METALL (Luft) und WASSER)

- V - I - T - A - O - V - I - T - A - O -

setzt das VITAO das Element HOLZ in den Mittelpunkt.

Hier ist es gepaart mit Wasser, seinem Ernährer - woraus sinnbildlich die "Seele des Holzes" abgeleitet wird. Das VITAO sucht damit eine höchstmögliche Annäherung der Denkweisen zwischen Ost und West.
Als Netzwerkmodell verknüpft es die gesamte Themenpalette der EXPO 2001.

In welchem Zusammenhang steht Ihr Beitrag
zu den Zielen der EXPO 2001?

Von welcher starken Idee lebt Ihr Projekt?



Das VITAO als strukturierendes, ordnendes,
interdisziplinäres Prinzip
schafft Kompatibilität nach allen Seiten und in alle Schichten eines Netzwerks und damit zum generellen Anspruch
der EXPO 2001, die sich als solches verstehen wird.

Damit schafft es Verbindungen zwischen Sprach- und Kulturräumen, lebendige Beziehungen zwischen Menschen, Dingen, Räumen und Zeiten, ist Ausdruck von Tiefe und Vielfalt in All-Dimension, wie gleichermassen von spielerischem Charakter einer anfassbaren "Erlebniswelt Holz".

"Die Besucher sollen in eine Welt entführt werden, in der sich Musik, Kunst, Technologie, Markt und Wissenschaft zu einem Ganzen verbinden" - dies geht einher mit der
Zielsetzung des VITAO.

Das Thema HOLZ spielt hierbei die Rolle der Reduktion oder auch der beispielhaften Konzentration auf ein für die Schweiz wichtiges Markt- und Material-Potential, für das sie eine (geistig wie knowhowmässig) führende Rolle einnehmen könnte.



EXPO 2001 favorisiert partnerschaftliche
und interdisziplinäre Kooperationsformen.
Mit welchen Partnern gedenken Sie zusammenzuarbeiten?


Der von David McLion als kybernetisches Prinzip entwickelte
und in Zusammenarbeit mit CASA-VITA in Architektur gewandelte Baukomplex
ist zunächst nur soweit anskizziert worden,
wie es erforderlich schien, den "Gedanken rüberzubringen".

In dieser Phase ist vieles offen, das im nächsten Schritt bzw. in einer Reihe von folgenden Realisations-Massnahmen im Team erarbeitet werden muss.
Nicht zuletzt müsste die Standortfrage geklärt sein, da gerade diese von fundamentaler Bedeutung ist.

Eine wichtige Vertiefung ist die bereits fortgeschrittene enge Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Holzwirtschafts-Konferenz.
Das VITAO zielt schlussendlich darauf hin, eine zunehmende Verdichtung der Identitäts-Bedürfnisse dieses Wirtschaftszweiges zu erreichen.
Denn eine Idee ist nur so grossartig, wie sie auch vom Durchschnitts-Bedarfer "handfest" nachvollzogen - sprich "erlebt" werden kann.

Die Schiffe der EXPO 2001 werden ihre endgültige Nutzung auf den Ozeanen dieser Welt finden. In welcher Weise wird Ihr Projekt dem Gedanken der Weiterverwendung Rechnung tragen?



Das VITAO-Projekt verfolgt den Anspruch von etwas Grundsätzlichem. Es ist also weder vorrübergehende Ansicht, noch etwas, das der Mode unterworfen ist.

Die Entscheidung für den Naturstoff HOLZ - und seine entsprechende Würdigung - ist für das Überleben dieses Planeten von elementarer Bedeutung.

Wer diesen Anspruch teilt, muss daran interessiert sein,
etwas Beständiges zu schaffen. Wenn also das VITAO nicht von Beginn an seinen endgültigen Standort einnehmen kann, so sollte es während der EXPO 2001 sich als Anziehungspunkt und Verbindungsglied spezieller wie allgemeiner Interessen derart bewähren können, dass es noch einmal auf die Reise geht, um seinen eigentlichen Bestimmungsort zu finden.



Warum denken Sie, wird man sich in 20 Jahren
noch an Ihr Projekt erinnern?


Der Grundgedanke des VITAO ist so alt, wie die Menschheit selbst.
Sofern mit dem VITAO ein gemeinsamer Nenner gefunden und vermittelt werden kann, hat es die Chance zu einem neuen Meilen-Stein aus Holz.

Warum also sollte der "Stein der Weisen"
für eine gewisse Zeitspanne nicht einmal aus HOLZ sein?



Haben Sie bereits eine Vorstellung,
mit welchen Ausdrucksmitteln Sie Ihr Projekt
an der EXPO 2001 umsetzen möchten?


Das ALPHA im VITAO entspricht sowohl dem PFEIL als auch dem (Adler-)AUGE. Der OMEGA-Bogen mit dem Keltischen Baumkreis entspricht u.a. der natürlichen Spannkraft, wie auch dem OHR des "Prinzips".

Das VITAO ist damit den Ur-Empfangsmöglichkeiten gewidmet, denn es soll "hören und sehen" können, was sich auf diesem Planeten abspielt. Wer oder was schliesslich sehen und hören kann, findet automatisch Ausdrucksmöglichkeiten, die der Sache gerecht werden.

Als sogenannte Entität will das VITAO sich auf vielfältigste Art und Weise ausdrücken, lebendig sein, spielerisch und in "eigener Sprache"
kommunizieren können...



Die VITAO-Projektgruppe zeichnet wie folgt:

David McLion | CASA-VITA (Franz Frefel) | Hermann Blumer (Schnittstelle HWK)
Mitlödi, Mollis, Waldstatt den 30.12.1997


Die Gestaltungsgesetze von VITAO-II


Anhand dieses VITAO-II “Der Holzkristall” lassen sich sehr deutlich und eindrucksvoll Theographische Gestaltungsgesetze nachvollziehen… Sein gewaltiges Spannungspotential erhält er durch seine Asymmetrie
und den schiefen Raum (oberer Kristall).

Der eines Morgens von McLion als Styropor-Modell schnell mal gefertigte “Titan” wurde zwischenzeitlich von ranghohen Architekten als “genialer Wurf” bezeichnet und könnte – sollte er einmal realisiert werden – als der "schiefe Bau von VITAO" in die Kunstgeschichte eingehen…



Der VITAO-Kristall als Baustein des Lebens

Solange die Menschen noch in Höhlen lebten oder in Strohhütten, Zelten oder Pfahlbauten auf dem Wasser, waren ihre Behausungen ein Teil der sie umgebenden Natur.

Mit zunehmender Zivilisation wurden diese losgelöst aus ihrer natürlichen Umgebung. Bauen wurde – einmal abgesehen vom reinen Wohnzweck oder dem Bedürfnis nach Sicherheit und einem Dach über dem Kopf – zum Ausdruck von Macht und Status – und bei Kultstätten, Tempeln, Synagogen, Kirchen und Klöstern – zum Monument, zum Denkmal,

zum Gesetz kosmischer bzw. astronomischer Entsprechungen,
um die Götter möglichst günstig zu stimmen.

In einem der inneren Gänge der Cheops-Pyramide ist eine Inschrift zu lesen:

„Ich bin der Herold und der Zeuge Gottes.
Er schuf mich mit menschlichen Empfindungen
und legte in mich ein Geheimnis“.

Ist es der „Stein der Weisen“ - die Verbindung von Astronomie, Geometrie und Mathematik, die sich im Wissen um die Zahlengeheimnisse offenbart?

Architektur – von Atlantis über Babylon bis Chicago – war schon immer himmelwärts gerichtet, von Gigantismus geprägt, sollte die Kleinheit der körperlichen Statur des Menschen überwinden, die Erbauer gottähnlich erscheinen lassen.

Doch gleichhoch man auch baut, bleibt das Bauwerk erdgebunden, kann der Baumeister die Schwerkraft – und damit die Gesetze der Physik nicht überwinden. Denn Architektur braucht Fundament, ist Gerüst, Struktur, Skelett – ist umbauter Raum, Gesetz, Ordnung, Ausrichtung, Prinzip.

Mit dem Wissen um die Geheimnisse der Zahlwerte und ihrer Entsprechungen ermöglicht sie das rechte Mass, den goldenen Schnitt, die Spannungsverhältnisse, die Anzahl der Teile und Baumodule, die geometrischen Muster, die Ausgewogenheit der Teile…

In diesem feststehenden Rahmen von Vielheit in Einheit vermag das Wissen um den Code, die Matrix, um Anzahl und Zahlenordnung als Mittler zwischen den Welten dienen, als Energiebündler wirken und Dispositionen zu schaffen für Räume, in denen man sich wohlfühlt, die zur Kommunikation anregen, deren Klima inspirativ ist, in denen Kinder voller Idee sind, Manager erfolgreich und Alte immer jünger werden.

Das VITAO symbolisiert den Baustein des Lebens, die Durchdringung von Wind und Wasser, Himmel und Erde, Geist und Körper, Glauben und Wissen, Zeit und Raum. Es ist Architektur gewordene Philosophie, Manifestation der Elemente, kybernetisches Modell, Teil eines Ganzen.

Wäre es nicht den Gesetzen der stabilen Form, einem festgelegten Grundriss, den Gesetzen der Statik und bestimmten Materialeigenschaften unterworfen, so hätte es fraktale Eigenschaften, wäre Nichtform oder Allform, würde pulsieren, atmen, sich stets wandeln – hätte Gefühle und Verstand…

ZUM VIDEO VITAO "DER HOLZKRISTALL"

 

11:00 - 19 June 2007


Last Page Next Page
Description
Der Stoff aus dem die Götter sind...
Home
User Profile
Archives
Friends

Vitao & Theographie
Theographie Wikiversity
Theographie
Vitao Allianz Schweiz
Recent Entries
- TEXT 01 - S I T E M A P
- Globale Marken-Netzwerke (1)
- Globale Marken-Netzwerke (2)
- VITAO MATRIX
- TEXT 02
- TEXT 03
- TEXT 04
- TEXT 05
- TEXT 06
- TEXT 07
- TEXT 08
- TEXT 09
- TEXT 10
- TEXT 11
- T01
- T02
- T03
- T04
- T05
- T06
- T07
- T08
- T09
- T10
- T11
- T12
- T13
- T14
- T15
- T16
- T17
- T18
- T19
- T20
- T21
- T22
- T23
- T24
- T25
- T26
- T27
- T28
- T29
- T30
- T31
- T32
- T33
- T34
- T35
- T36
- T37
- T38
- T39
- T40
- T41
- T42
- T43
- T44
- T45
- T46
- T47
- T48
- T49
- T50
- T51
- T52
- T53
- T54
- T55
- T56
- T58
- T59
- T60
- ANHANG
- AKTUALISIERUNGEN
- DISTANZIERUNG
- T6000
- ANWENDUNGEN 01
- ANWENDUNGEN 02
- ANWENDUNGEN 03
- ANWENDUNGEN 04
- ANWENDUNGEN 05
- ANWENDUNGEN 06
- MARKENSCHUTZ - MARKENNETZWERK
- ASSOZIATIONSKETTEN
- T10-01