Vitao - der Lebensstrom...

ANWENDUNGEN 03

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VITAO-II - KULTSTÄTTE FÜR SCHWEIZER HOLZ


 

Der Holz-Kristall

Im Sinnbild des Holzkristalls offenbart sich das Leben…denn zum Urstoff allen Lebens gehört gehört der Stein. Ohne die steinige Rinde unserer Erde gäbe es weder Pflanzen noch Tiere. Selbst der Mensch ist abhängig von winzigen Kristallen. Sie steuern das Wachstum und erfüllen lebenswichtige Aufgaben. Ohne Kristalle keine Wälder. Ohne Wälder kein geregeltes Klima… Ohne geregeltes Klima kein Leben auf diesem Planeten. Zu den Kristallen zählt das Eis, das verfestigte Wasser…Holz transportiert Wasser in die Blätter und Wurzeln von Bäumen und Sträuchern. Holz ist das Medium… Wasser die Botschaft. Der „Holz-Kristall“… das Sinnbild vom Baustein des Lebens.

Der Stamm bietet die Infrastruktur zur Entfaltung im Raum… So entstehen: Höhe und Volumen. Und damit die Möglichkeit, dass sich das Blattwerk vom Boden erhebt und entfalten kann… um den Stoffwechsel zu vollziehen. Wasser nährt Holz… lässt es wachsen und wandeln… Holz ist der Weg… Wasser ist das Leben… Der Holzkristall der Baustein der Lebens-Dynamik.

Siehe auch das Präsentations-Video von David McLion anno 1997, welches heute kaum aktueller sein könnte:

LINK

Die Lebensbrücke des Holzkristalls

Zum besseren Verständnis dieser Konzept-Korrektur gehe man bitte zum Video Teil 2:

LINK

Die „Lebensbrücke“ hat verschiedene Fragen aufgeworfen, von denen zum Zeitpunkt des ersten Grobentwurfs noch nicht alle Details beantwortet werden konnten. Der präsentierte Entwurf hatte offensichtlich mehrere markante Problemzonen:

1. Die Wippe brauchte sehr lange Wege, um die Hebelwirkung entsprechend funktionstüchtig zu gestalten.

2. Die Regelung durch Lichtsignale ist etwas umständlich und ggf. auch störend bei hohem Besucheraufkommen.

3. Durch die Lichtsignale bedingt entsteht keine Kontinuität des Wasserflusses.

4. Die unmittelbare optische Verbindung (das Erlebnis) zum geschöpften Wasser geht in der Masse unter. Wir haben deshalb diese wichtige Funktion des VITAO nochmals überdacht und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Das Lebensrad / der Lebensbrunnen



Statt der Lebensbrücke, die durch Körpergewicht und Vorwärtsschreiten der Besucher einen Pumpvorgang auslöst, haben wir das Lebensrad um den Lebensbrunnen herum entwickelt. Jeder Besucher (abgesehen von behinderten Personen) ist durch eine spezielle Eingangssituation gezwungen, den Wasserkreislauf mittels des Lebensrades knapp eine Umdrehung lang in Bewegung zu halten resp. zu setzen.

Dadurch schöpft der Besucher Wasser...

a) für den Lebensbrunnen
im Zentrum des Lebensrades
(unmittelbar sicht- und hörbares Erleben)

b) für die 22 Bäume
des keltischen Baumkreises
(von denen einer "sein eigener Baum" ist).

Die Menge des individuell geschöpften Wassers ist bei dieser Version unrelevant, weil technisch zu komplex umsetzbar. Auch ist nicht vorgesehen, dass nur "sein eigener Baum" bewässert wird.

Das Lebensrad mit seinen 22 Speichen (analog zu den 22 Bäumen) hat einen Durchmesser von ca. 6m und ist so untersetzt, dass es mit geringstem Kraftaufwand bewegt werden kann - also im Ausnahmefall auch von nur einer Person.

Die benötigte Wassermenge für die "Bewässerung" des Baumkreises ist relativ gering. In kleinen sichtbaren Röhren (im Sinnbild des Wurzelwerks eines Baumes) wird das geschöpfte Wasser zum Baumkreis geleitet. Dabei durchfliesst es jeweils ein Schauglas mit einem rotierenden Rädchen (vergleichbar mit dem Schauglas einer Tankstellensäule), sodass der Wasserfluss auch an dieser Stelle noch sichtbar ist.



Danach gelangt das Wasser in die 22 symbolisierten Bäume. In diesen steigt es in einer (unsichtbaren) Röhre bis zur Ebene des Wasseraustritts (siehe Abbildung), von wo es in spiralförmigen Einkerbungen (sichtbar) rund um den Baum wieder abwärts fliesst...



 

Das VITAO-Auditorium (VITAO-Forum)

Es steht wohl ausser Frage, dass die eindrucksvollsten Darstellungen aus Forschung und Technik des Holzes resp. der Holz verarbeitenden Industrie wie gleichermassen des traditionellen Handwerks über die Leinwand (multimedial) vermittelt werden. Unser Team bemüht sich deshalb, entsprechdes Filmmaterial zu beschaffen oder in Auftrag zu geben, um allen Berufsbereichen der Holzindustrie gleichermassen gerecht zu werden.

Die Masse der VITAO-Prismen erlauben die Integration eines grosszügigen Auditoriums (mit insgesamt 158 Sitzplätzen auf 2 Ebenen).

Dabei bot sich der um 5° in zwei Richtungen eingewinkelte („schiefe“) Raum (oberes Prisma - untere Ebene) für eine Bestuhlung in mehreren Höhenabstufungen an. Desweiteren wurde hier eine bis ca. 5 Meter tiefe sowie über die ganze Breite des Prismas sich (bis zu 10 m) ausweitende Bühne sowie eine Leinwand vorgesehen. Kulturelle Veranstaltungen (z.B. Konzerte mit ausschliesslich Holzinstrumenten, Filme, Tonbildschauen, Vorträge, Symposien aber auch Modeschauen (Haute Couture aus Holzfasern) sorgen für neue Impulse aus der Welt der Holzes.


PRESSE

GLARNER NACHRICHTEN DIE SÜDOSTSCHWEIZ 30. APRIL 1998

Hochspannung um
Expo-01-Projekt VITAO-II
Das Glarner-Team weiterhin
ungebremst im Rennen.

David McLion und Franz Frefel von CASA-VITA
haben bislang jede Hürde genommen.

Mit dem Projekt VITAO-1 hatten sich David McLion, Mitlödi und Franz Frefel vom Holzbauunternehmen CASA-VITA Frefel Holzbau AG, Mollis für den Wettbewerbsauftritt der Schweizerischen Holzwirtschaftskonferenz an der Expo.01vorqualifiziert. Mit einem neuen Anforderungskatalog und extrem gekürzten Budgetvorgaben lud die "bois vision 2001" (Schnittstelle der Schweizerischen Holzwirtschaftskonferenz zur Expo.01) nochmals zur Wettbewerbsteilnahme ein, bei der sich David McLion und Franz Frefel erneut qualifizieren konnten.


David McLion: "Die Anforderungen sind extrem hoch, wenn man bedenkt, wieviele Aspekte bei einem solchen Projekt berücksichtigt werden müssen. Da gilt es einerseits den unterschiedlichsten Vorstellungen all derer gerecht zu werden, deren Berufsbild mit dem Werkstoff Holz zu tun hat und die eher als handfest-konservativ einzuschätzen sind - bis hin zu avantgardistisch-frechen Hightech-Lösungen, der Vorstellungswelt einer Pippilotti Rist & Co."

Jeder möglichen Perspektive gerecht werden zu wollen - den sich einfach nur vergnügen wollenden Besucher eingerechnet - ist nahezu unmöglich. Schnell wird daraus die vielzitierte hochgezüchtete "Wollmilchsau", mit der man sich schlussendlich auch nicht anfreunden will. Ein Gestalter muss sich deshalb irgendwann entscheiden, muss die Schwerpunkte seiner Konzeption akzentuiert setzen, mit dem Risiko, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben.

Architektur als der Natur abgetrotzte Formenwelt
David McLion und Franz Frefel haben sich mit dem gänzlich überarbeiteten VITAO-2 für eine Lösung entschieden, die dennoch einen ungewöhnlich starken Spannungsbogen demonstriert. Der VITAO-Holzkristall (laut neuer Vorgabe muss er sowohl zu Land als auch im Wasser plazierbar sein) soll sich zunächst mit seinem (noch unbekannten) futuristischen Umfeld architektonisch messen können. Der asymmetrische Aufbau der Holzkristall-Elemente mit zum Teil leicht eingewinkelten "schiefen" Räumen verleiht dem Gebäude ein Höchstmass an Spannkraft. Gleichzeitig erinnern die scheinbar zufällig einander zugeordneten Prismen und Pylone an natürlich zufällige Ordnungen aus der Natur, deren Schönheit nicht am Reisbrett vermessen wurde, sondern aus der Willkür des schöpferischen Selbst entsteht.

Der Expo-Besucher als "Lebensspender"
Noch bevor der Besucher sich dem Erlebnis des Holzkristall-Innenlebens nähert, passiert er die Lebensbrücke am Eingang. Durch sein Eigengewicht und Vorwärtsschreiten setzt er das "Herz" des Holzkristalls in Gang, den gigantisch wirkenden Wasserkreislauf. Überhaupt gehört die elementare Synthese von Holz und Wasser zur zentralen Aussage des Projekts, im Sinne von Holz als der Infrastruktur und Wasser als seiner Lebensdynamik.

Im Innern des Holzkristalls soll der Besucher erlebnisstark mit Holz als Naturstoff, nachwachsendem Rohstoff und idealem Werkstoff konfrontiert werden. Spielerisch soll man neue, ungewohnte Zusammenhänge erfahren, sich aktiv einbinden lassen in die Erlebniswelt Holz. Die emotionale Ansprache gehört schliesslich zum obersten Gebot der Expo.01. Mit einer eindrucksvollen Multimedia-Darbietung stellten David McLion und Franz Frefel schliesslich ihr Projekt anlässlich der Präsenation vor Vertretern der Expo.01 am 25.8.98 im Design-Center Langental vor. Ob sie ihr Ziel wiederum erreicht haben, wird in Kürze entschieden.

+++

GLARNER NACHRICHTEN DIE SÜDOSTSCHWEIZ 09. SEPTEMBER 1998

Expo.01- Beitrag aus dem Glarnerland für bois vision 2001
VITAO-Organon soll Holz zum Klingen bringen...


"VITAO - die grosse Chance im Holzbau an der Expo.01..." Mit diesem einleitenden Satz erhielt Pippilotti Rist (Creative Director der Expo) vergangene Woche das Präsentations-Video über den "Glarner Holzkristall" mit Enthüllungen über dessen bislang geheimgehaltenes Innenleben. Sinn und Zweck dieses Nachtrags zur Präsentation vor einer Jury der Schweizerischen Holzwirtschaftskonferenz und Verantwortlichen der Expo.01 im Designcenter Langenthal ist, den Branchenauftritt der Holzleute nun auch in verschiedensten Details transparent zu machen.


Die Holzbranche steht offensichtlich vor enormen Identitäts- und Entscheidungsproblemen im Umgang mit den präsentierten Lösungsansätzem für die Gestaltung der gemeinsamen Zukunft. Womöglich ist man einfach überfordert und zu wenig erfahren, hat zu unterschiedliche Vorstellungen, ist mit innovativem Gedankengut nicht besonders vertraut. David McLion (Mitlödi) und Franz Frefel (CASA-VITA®, Mollis) sind deshalb mit ihrem Nachtrag über die Gestaltung des Innenlebens ihres Projekts "VITAO - der Holzkristall" nun in die Offensive gegangen. Der Brief an die Expo-Expertin wie an die Verantwortlichen der bois vision 2001 macht es deutlich: "Wir sind überzeugt, für Sie einen lebendigen Auftritt der Holzbranche formuliert zu haben. Die Thematisierung und Entwicklung eines Branchenauftritts erfordert konzeptionell ein grosses Teamwork. Unser Team, in welchem Spezialisten verschiedenster Berufe integriert sind, bietet Ihnen Gewähr, nicht oberflächliche Effekthascherei anzustreben, sondern einen klaren, thematisch ausgereiften Event fürs Holz zu planen..."

Tranparenz soll mehr Realität schaffen...
Das VITAO-Team hat mit seinem Holzkristall den wohl markantesten Beitrag geliefert. Was aber verbirgt sich im Innern dieses architektonisch spannungsgeladenen stolzen Holzauftritt mit den spiegelden Pyramidenköpfen? Der konzeptionelle Gestalter des VITAO - David McLion - hat nun in künstlerisch anspruchsvollen wie informativ klärenden Visualisierungen die Highlights transparent gemacht:

• Der keltische Baumkreis mit dem VITAO-Stoffkreislauf als thematische Synthese Wasser-Holz bilden das Zentrum;
• Das VITAO-Forum - ein Auditorium mit 158 Sitzplätzen - ermöglicht multimediale Informations- und Erlebnis-Transfers (Filme, Konzerte, Vorträge, Symposien...);
• Das VITAO-Organon schliesslich als ein mit allen Sinnen erlebbares Universal-Werkzeug.

Die Liebe zum Holz fördern...
Mit den 22 Bäumen des keltischen Baumkreises wird nicht nur Artenvielfalt demonstriert. Der Expo-Besucher soll sich mit seinem persönlichen Baum dieses wohl ältesten Baumkalenders  identifizieren können. Mittels des Wasserkreislaufs im Holzkristall erhält er die Möglichkeit, seinen Baum (im Sinne seines Egos) zu bewässern. So weren Selbstverständlichkeiten zum Erlebnis umfunktioniert und bewusst gemacht, was sonst ganz automatisch die Natur besorgt.

Im VITAO aber soll der besucher nicht nur seine Baum-Identität finden, sondern als solche auch am eigenen Leibe und mit allen Sinnen erfahren können, wie er (als Baum-Persönlichkeit) im Verbund mit anderen klingt, tönt, vibriert... Und dass es Beziehungsmuster gibt, zwischen diesen Tönen bzw. ihren Tonproportionen, alten Tempeln und deren Proportionen, der Architektur in den Kristallen u.s.f. All dies soll sein Bewusstsein über das netzwerk Natur aus der Perspektive Holz erweitern, verdichten, neu gewichten - spielerisch, aktiv mitwirkend, so wie die Kinder ihre Welt erobern...

Das VITAO-Organon
Wer beispielsweise in Andermatt in der Pfarrkirche St. Peter und Paul die von MATHIS Orgelbau AG, Näfels restaurierte Orgel bewundert, wird nicht unmittelbar damit konfrontiert, dass diese in einer spezialisierten Schreinerei gefertigt wurde. Genau das ist es, was der Holzauftritt im VITAO anhand ausgesuchter Beispiele demonstrieren soll: Das breite Leistungsspektrum der Holzberufe und Spezialisierungen. Denn die erste Orgel - sie war ganz aus Holz gefertigt - war mehr experimnetelles "Musikinstrument" im Sinne eines Werkzeugs (griech. organon = Werkzeug) und diente in der Kultur der Pythagoräer im 3. Jahrhundert v. Chr. den Gelehrten der Pythagoras-Schule als akustische Darstellung von Zahlenverhältnissen sowie der harmonikalen Grundlagenforschung über den gesamten Kosmos.

“Der Säulenschaft,
auch die Triglyhe klingt,
Ich glaube gar, der ganze Tempel singt”


Dies läßt Goethe im Faust II den Astrologen sagen. Eine Aussage, die Goethe unter dem Eindruck seines Besuches der pythagoräischen Tempelruinen im ital. Paestum verfaßt hat. Er schreibt in seinem Werk “ Italienische Reise”: “... nur wenn man sich um sie (die Tempel) her, durch sie durch bewegt, teilt man ihnen das eigentliche Leben mit; man fühlt es wieder aus ihnen heraus, welches der Baumeister beabsichtigte, ja hineinschuf ...” Die Maßverhältnisse, Proportionen der Tempel erfuhr Goethe offensichtlich nicht nur visuell sondern auch akustisch, er “hörte” die Proportionen (musikalisch sog. Intervalle).

Ein mit allen Sinnen erlebbares Universal-Werkzeug
Das VITAO-Organon ist ein Werkzeug, ganz im Sinne der Idee des Erfinders der Orgel -Ktesibios ( 346 v. Chr.) - dem Lehrer an der pythagoräischen Hochschule in Alexandrien.  Das VITAO - Organon besitzt 47 Orgelpfeifen bis zu 12 m Länge aus den Holzsorten des keltischen Baumkreises. Der “Orgelspieler” läßt über Tonzüge einzelne oder mehrere Holzpfeifen erklingen. Die Klänge gehen durch Mark und Bein, insbesondere der 32 Hz tiefe Bass wird den ganzen Holzkristall in Resonanz bringen (was in der Statik der Prismen des Holzkristalls Berücksichtigung findet). Diese Klangerfahrung wird in der Seele unauslöschlich ihre Spuren hinterlassen und mit der Gesamterfahrung im "spielenden Menschen" (lat. homo ludus) unzählige, nachvollziehbare und mit allen Sinnen erlebbare Verknüpfungen bewusst machen.  Selbst die zur Klangerzeugung benötigte Luft wird nicht über elektrische Ventilatoren erzeugt sondern über die Bedienung (durch Besucher) zweier überdimensionierte Blasebälge (siehe Abbildung).

So wird das Thema Holz zum spektakulären persönlichen Rundum-Erlebnis mit all seinen Verzweigungen und Verknüpfungen, wie beispielsweise die Verbindung natürlicher Proportionen in Architektur und Farbenlehre mit Klängen oder die Klang- und Harmonielehre in Verbindung mit Bewegunsabläufen. Der Besucher wird spielerisch die akustischen Zusammenhänge der Holzkörper sowie die komplexen Vorgänge einer Orgeltonerzeugung verstehen, an Tonzügen alle Pfeifen jeweils einzeln oder in Kombination zum Klingen bringen und hören, wie der von ihm gesteuerte Einschwingvorgang der einzelnen Pfeifen abläuft. Eine solch mächtige Erfahrung, wie die eines Einzeltonklanges - aufgebaut mit bis zu 47 Einzelklängen - kann er sonst nur an großen Kathedralorgeln machen, die jedoch für Interessierte kaum zugänglich sind. Schliesslich wird der Besucher am VITAO-Organon Tonproportionen herstellen können (z.B. 1:2 – 2:3 – 4:5 etc.), die hörbar und in Lichtveränderungen auch sichtbar gemacht werden (tiefe Töne = infrarot, hohe Töne = ultraviolett).

Als Professor ......... (Volkwangschule Essen) am Donnerstag vergangener Woche von der Planung des VITAO-Organon hörte, war er hellauf begeistert. Selbst als er von Hermann Mathis erfuhr, dass das Expo.01-Projekt VITAO zunächst noch im Wettbewerbsstadium sich befände, meinte er: "Auch wenn das VITAO-Organon nicht zustande käme, so müsste man es einfach bauen...". Er ist Komponist speziell für Orgeln der Obertonreihe und hat sich sofort dazu bereit erklärt, für dieses Instrument in Kombination mit weiteren Klangkörpern zu komponieren.

Ein Videofilm über den Bau des VITAO-Organon, mit Berücksichtigung aller Herstellungsphasen in der Schreinerei, der speziellen Auswahl und Lagerung der Hölzer etc. soll das Szenario zum Schwerpunkt HOLZ hin abrunden.

Das Glarner VITAO-Team wird zunehmend konkurrenzlos
Im Stadium der Wettbewerbs-Präsentationen (Beispiel PR-Mobil) muss damit gerechnet werden, dass Jury-Mitglieder Ideenklau betreiben und geniale Details oder auch ganze Ideen über Hintermänner für sich selbst nutzen. Den Urhebern wird dann einfach eine Absage serviert. Im Falle des VITAO wird ein solches Hintergehen sehr schwierig werden. Der Begriff VITAO wurde aus Sicherheitsgründen bereits im Dezember vergangenen Jahres geschützt.  Die Architektur des Holzkristalls - wie die Analogie-Verknüpfung HOLZ-KRISTALL  selbst - ist so markant, dass sie nicht mit wenigen Abänderungen geklaut werden kann. Insbesondere aber ist das erforderliche Knowhow - wie es vom VITAO-Team rundum abgedeckt wird - so vielfältig, dass man sich dieserhalb keine Sorgen macht. Mit dem Zuwachs von Hermann Mathis als Orgelbauer von Weltruf hat das Team eine geniale Ergänzung erhalten.

Mathis Orgelbau hat bisher international mehr als 300 neue Instrumente gebaut. Repräsentative Mathis-Orgeln finden sich unter anderem in den Domkirchen von D-Regensburg und  A-Klagenfurt; in den Stifts- und Wallfahrtskirchen Einsiedeln; A-Wien, Schottenstiftsbasilika; D-Eichstätt, Schutzengelkirche; D-Ingolstadt; I-Bozen; D-Gößweinstein; den Stadtkirchen in A-Ried; D-Bad Reichenhall; D-Görlitz; D-Neumarkt; I-Bruneck; Bern, Dreifaltigkeitskirche; Olten; Rapperswil, Rorschach; Stans; Olten; Wil; Wohlen etc.

Der hohen technischen sowie vor allem klanglichen Qualität der Mathis-Orgeln ist zu verdanken, daß sie durch zahlreiche Konzertzyklen sowie Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen bedeutender Interpreten international bekannt wurden.

Welcher Kanton kann mit einem solchen Aufgebot an Spüezialisten da schon mithalten?



09:00 - 17 June 2007


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