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Meine Reise nach Südafrika und Kenya | |
Ukunda, 26. Juni 09
03:01, 26 June 2009
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Jambo Switzerland Nur noch 3 Wochen, dann bin ich zurück. Freue mich ja schon riesig Euch alle wieder zu sehen. Hoffe natürlich, dass möglichst viele an meine Welcome-Party kommen! Ihr seid alle herzlichst eingeladen am 19. Juli, 13.00 Uhr im Vogelsang (Büelweg 5, Dussnang). Nehmt etwas zum Brötle mit und natürlich gute Laune. Ich komme am 16. Juli, 9.50 Uhr in Kloten an. Vielleicht sehe ich ja auch dort das eine oder andere bekannte Gesicht. J In den letzten Wochen ist viel gelaufen hier in Ukunda. Morgens habe ich wie gewohnt im Kindergarten gearbeitet. Die Kinder lieben es mit den gesponserten Fussbällen zu spielen. Auch die guten Bleistifte und Neocolor sind sehr beliebt. Letzten Samstag war ich mit Kelly (Schulleiterin) in Mombasa um 50 Uniformen für den Kindergarten in Lunga Lunga zu kaufen. Die Familien dort sind sehr arm und können sich keine Uniform leisten. So habe ich einen Teil Eurer Spenden gebraucht und die Familien unterstützt. Die Kinder in Ukunda werden neue Socken bekommen. Auch habe ich einige Kinderbüechli gekauft, damit die Kindergärtnerinnen ab und zu ein „Gschichtli“ vorlesen können. In meiner Freizeit habe ich mit Freunden einige wirklich arme Familien besucht (seht Fotos!). Es ist schrecklich zu sehen unter welchen Lebensbedingungen Menschen leben müssen. Familien hier in Kenya haben oft 5 oder mehr Kinder und vor allem diese leiden. Häufig gibt es nur eine Mahlzeit am Tag, geschlafen wird auf unbequemen Matratzen oder gar auf dem Boden. Die Kleider der Kids sind häufig sehr schmutzig und kaputt. Es fehlt an jedem Ecken und kein Ende des Leidens ist in Sicht. Die Eltern solcher Kinder sind häufig arbeitslos oder haben nur kleine Jobs über begrenzte Zeit. Das Einkommen pro Tag ist jedoch unter 3 Franken pro Tag! Unvorstellbar, nicht?! So ist es auch kein Wunder, dass die Kriminalitätsrate hier so hoch ist. Sobald es eindunkelt darf ich nicht mehr alleine auf die Strasse. Die meisten Gebiete in Ukunda sind auch tagsüber für Weisse zu unsicher, so kann ich mich nur im Zentrum alleine aufhalten. Erst gerade hatten wir auch in unserem Plot einen tragischen Vorfall. Ein betrunkener Mann würgte seine ebenfalls betrunkene Frau so lange bis sie fast keine Luft mehr bekam. Zum Glück hat eine Nachbarin die Schreie gehört und die Polizei alarmiert. Mir geht es jedoch immer noch wunderbar. Heute habe ich erfahren, dass Cholera in Mombasa Einzug nahm. Hält man sich jedoch an die wichtigsten Regeln, sollte man nicht gefährdet sein. Nächsten Montag darf ich nun endlich meine Mutter und Schwester hier in Kenya empfangen. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie ich mich freue! Alles Liebe, oii Daniela Leave a Comment { Last Page } { Page 2 of 23 } { Next Page } |
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