Israel Wandern 2019
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Sonntag, 31. März 2019

Erstellt am 31 March 2019 at 02:18
Wir erleben zum zweiten Mal eindrücklich, dass es auch in Israel regnen kann. Heute war "nass" angesagt. Trotzdem begannen wir den Tag in Gamla.


Der dortige Hügel hat die Form eines Dromedar-Höckers. Gamla war eine blühende Stadt zur Zeit des 2. Tempels. Hier begann der Zeloten-Aufstand gegen die Römer im 1. Jahrhundert.  In den Felslandschaften hier brühten die bedrohten Gänsegeier. 


Durchnässt ging es weiter nach Hula - eine Feuchtlandschaft mit See, der zigtausend Vögeln als Durchgangsquartier dient


Hier ein stolzer Kiebitz (Vanellus vanellus)


Diese Biberratte oder Nutria (Myocastor coypus) liess sich durch uns nicht im geringsten stören


Auch eine grosse Kolonie des Rosapelikans (Pelecanus onocrotalus) war zu sehen.


Schliesslich fuhren wir noch in das 840 m hoch gelegene Safet. Zusammen mit Jerusalem, Hebron und Tiberias gehört sie zu den vier heiligen Städten des Judentums. Safet ist ein wichtiger Ort jüdischer Gelehrsamkeit und war lange Zeit ein Zentrum der Kabbala. Die Kabbala (deutsch: "das Überlieferte") ist eine mystische Form des Judentums und bezeichnet bestimmte überlieferte Lehren und Schriften.

Wir besuchten die Abuhav-Synagoge.



Der Synagogenbesuch diente, nebst Ushi's stets hochinteressanten Ausführungen, dem Aufwärmen...


Die vorherrschende Farbe in der Synagoge ist blau. Die Torah befiehlt den Juden, einen blauen Faden in das Gebetstuch (den Tallit) zu weben. Das Blau spielt auf den Himmel an. Die Farbe hilft also, die Gedanken und Gebete in die Richtung von Gott zu führen.


Hinter diesem Wandteppich werden die Thora-Rollen aufbewahrt.


Jetzt geht es leider schon wieder ans Packen. Eine unvergessliche Israel-Reise "der anderen Art" neigt sich irem Ende zu. Wandern in Israel - einfach nur empfehlenswert!

Samstag, 30. März 2019

Erstellt am 30 March 2019 at 04:24

Heute wandern wir auf Jesu Spuren durchs Taubental...


Nachdem Ushi ihren einen Stock verliert, wird René zum barmherzigen Samariter und überwindet den Abgrund! (Die Stöcke waren neu...)


Entlang der "Senf-Strasse"...


...und am Oliven-Hain


Zunächst sah es nur etwas bedrohlich aus...


Ja, es roch nach Regen...


Dank der grosszügigen Regenfälle...


... ein unvergessliches Vergnügen!


Wir bestaunen in Ginnosar das 2000 Jahre alte Boot...


Und gehen dann auf den See, wo wir einen besonderen Gottesdienst erleben. Zunächst noch auf dem Vorderdeck... (Statt dreckiger Wanderschuhe trägt der Dienstleiter für einmal Sandalen)


...um, als es wirklich stürmisch wurde, nach innen zu wechseln


Ein unvergesslicher Tag! (Sorry - jetzt ist Schuheputzen angesagt...)

Freitag, 29. März 2019

Erstellt am 29 March 2019 at 02:49
Wir fahren von Jerusalem nach Neot Kedumim, dem biblischen Landschaftsreservat. Jair erklärt uns auf höchst unterhaltsame Weise biblische Zusammenhänge mit dem Pflanzenreich. Im Bild Rebekka und Elieser..


Rebekka holt Wasser aus der Zisteren, um Eleiser und die zehn Kamele zu tränken. (Ein Kamel trinkt 120 Liter Wasser innerhalb on 20 Minuten. Ein Ledereimer enthält 4 Liter...


Ein stattlicher Ölbaum. Erstmals erwähnt wurde der Ölbaum, bzw. ein Ölblatt in 1. Mose 8,11.


Links eine Zeder, rechtseine Dattelpalme (Psalm 92,12)


Zachäus (alias René) auf dem Maulbeerfeigenbaum, auch Sykomore genannt (Ficus sycomorus; Lukas 19)


Wie wild stürzen wir uns wiederum auf das Pic-Nic, diesmal auf dem Berg Giboa. In dieser Gegend (Sichne/Ein Harod) hat Gideon seine Männer erwählt (Richter 7,1-8). Auf diesem Berg verloren Saul und drei seiner Söhne das Leben (1. Samuel 29).


Anschliessend nahmen wir ein entspanndendes Bad in den warmen Quellen von Sachne, wo uns Putzerfische im wahrsten Sinne des Wortes "an die Füsse gingen". Nichts für kitzlige Leute...








Hier unterhielt uns auch ein Wiedehopf (Upupa epops)

Und damit wünsche ich Euch ein erholsames Wochenende. Bei uns geht es morgen Samstag - wie immer - spannend weiter!


Donnerstag, 28. März 2019

Erstellt am 28 March 2019 at 04:19
Heute durchwandern wir den Wadi Qelt - hierhin hat Jesus Christus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter verlegt.


Dank der ausführlichen Regenfälle gab es Wasser wie selten.


Lange Zeit marschierten wir entlang dem 2000 Jahre alten, von Herodes dem Grossen erstellten Aquaedukt.


Der Syrische Christusdorn (Ziziphus spina-christi) ist der vorherrschende Baum im Wadi Qelt.


Er sah uns mehr, als wir ihn - Klippschliefer oder Klippdachs (Procavia capensis), von Luther fälschlicherweise als "Hase" übersetzt.


Am Ziel unserer Wanderung ist das griechisch-orthodoxe Georgs-Kloster.


Hier könnten wir nun weiter wandern bis nach Jericho.


Wir gingen aber lieber zur Herberge des barmherzigen Samariters, wo sich heute ein Museum mit Mosaiken aus der byzantinischen Zeit befindet. In der Kirche zum bermherzigen Samariter lauschen wir den Ausführungen von Ushi.
Hier der Eingang zur Herberge. Sie befindet sich auf halbem Weg zwischen Jerusalem und Jericho.


Und hier König David - ein wunderschönes Mosaik aus der Synagoge von Gaza.


Heute Abend werden wir die Light and Sound Show "König David" geniessen.

Mittwoch, 27. März 2019

Erstellt am 27 March 2019 at 04:50
Wir verliessen Eilat und fuhren Richtung Makhtesh Ramon, einem Erosionskrater, wo wir eine Wüstenwanderung machten. Begrüsst wurden wir von Steinböcken. Diesmal kam ein kapitaler Bock vor unsere Linse.

Den Gottesdienst erlebten wir am Wüstenhang mit einem herrlichen Ausblick.


Die Wanderung liess viel Freiraum für Gespräche - man konnte aber auch einfach seinen Gedanken nachhängen...


Eine blühende Rose von Jericho (Anastatica hierochuntica)


...und hier zwei "Sterne von Jericho"


Auch eine kleine Fransenfinger-Eidechse erwies uns ihre Referenz


Wir bewunderten auch den "Prismenhügel"...


...hier wurde Sandstein durch Lava enorm gepackt und zu Prismen geformt


An der Westküste des Südbeckens vom Toten Meer befindet sich der Mount Sodom (Bildmitte), eine Salzformation. Hier soll sich die Stadt Sodom befunden haben.


In zweistündiger Fahrt erreichten wir schliesslich das Kibbutz Ein-Gedi, wo wir, am Rande des Toten Meeres eine Nacht verbringen.




Dienstag, 26. März 2019

Erstellt am 26 March 2019 at 05:06
Wir begannen den Tag mit einer 2 1/2 stündigen Wanderung in der Wüste Paran im Red Canyon. Unglaublich schöne Einblicke in die Natur!





Auch hier trafen wir wiederum auf Steinböcke.




Auch das gemeinsame Pic-Nic war wiederum ein Erlebnis.



Nachmittags gingen wir ans Rote Meer ins Unterwasser-Observatorium. Auch hier - die Vielfalt tropischer Riff-Fische war beeindruckend.



Am späteren Nachmittag genossen wir ein paar Stunden Freizeit, die manche für ein Bad im Roten Meer nutzten, während andere die Shopping-Zonen Eilats genossen.


Montag, 25. März 2019

Erstellt am 25 March 2019 at 05:12
Heute bringt uns der Bus zunächst in die Wüste - nach Timna. Dort gibt es Kupferbergwerke aus midianitischer Zeit. Sie werden auch "Salomos Kupferminen" genannt... Hier ein Bild vom "Spiralhügel" - einer eindrücklichen, durch Erosion geschaffenen geologischen Formation.


Wer zählt die Knipser, zählt die Fotos?


Der "Pilz" beeindruckt auch. Er entstand durch Erosion.



Ein Gruppenbild vor dem "Pilz"


Ein bisschen Kupfer...


Eine nubische Steingeiss (Capra nubiana), nahe verwandt mit unserem Alpensteinbock. (z.B. Psalm 104, 18: Die hohen Berge geben dem Steibock Zuflucht und die Felsklüfte dem Klippdachs)


Diese tolle Formation wird "Säulen Salomos" genannt

Faszinierendes Felsloch bei den "Säulen Salomos"


Im Anschluss fuhren wir nach Hai-Bar, einer Aufzucht und Auswilderungsstation für biblische Wüstentiere. Dorkas-Gazelle (Gazella dorcas). Apostelgeschichte9,36: "In Joppe war eine Jüngerin mit Namen Tabita, das heisst Gazelle (Dorkas)". - Mit anderen Worten: Tabita muss sehr hübsch und anmutig gewesen sein - eben wie eine Gazelle.


Auch der Strauss ist biblisch: "So soll Babel zerstört werden von Gott ...Wüstentiere werden sich da lagern...Strausse werden da wohnen" (Jesaja 13, 19 ff). Der Strauss ist übrigens nicht koscher, weil er nicht fliegen kann.


Die arabische Oryx - eine dem Aussterben nahe Art der Säbelantilopen...


...und ein paar Jungtiere. "Dies aber sind Tiere, die ihr essen dürft... Antilopen" (5. Mose 14,4.5)

Sonntag, 24. März 2019

Erstellt am 24 March 2019 at 08:52
Frühmorgens fliegen wir in Basel ab.


Nach 3 1/2 Stunden Flug landen wir in Tel Aviv - Ben Gurion.



Unterwegs bereitet uns Uschi ein leckeres Pic-Nic.



Als erste biblische Pflanze bewundern wir den Judas-Baum  (Cercis siliquastrum).Nach der Überlieferung soll sich Judas an einem solchen Baum erhängt haben, obwohl er in der Bibel (Mt 27,5) nicht genannt wird. Doch soll aus diesem Grund der Judasbaum oft krummwüchsig sein. Die wunderschönen Blüten sollen die Blutstropfen von Judas darstellen.



Den Gottesdienst (1. Moses 45, 8) erleben wir in der Wüste Negev.


Sonnenuntergang in der Wüste



Israel - einmal anders

Erstellt am 14 March 2019 at 07:45
Am Sonntag, den 24. März fliegen wir wieder ins gelobte Land. Diesmal durchstreifen wir Israel auf Schusters Rappen. Wer Lust hat, kann in diesem Blog an unserer Reise Anteil nehmen!

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