Weg

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Heimkommen

01:28, Friday 20 January 2012 .. 2 comments .. Link

 

Tja der Eintrag mit dem Richelieu Rock hat ja nicht so gut geklappt...

Koennen ja dann live erzaehlen. Auf jeden Fall konnten Yves und ich fast nicht mehr aufhoeren mit dem Tauchen...Zwei mal waren wir fuer ein paar Tage mit einem Tauchboot in der Andamansea unterwegs. Wir liebten das Leben an Board. Einfach nur Tauchen, essen, mit dem Dinghi rumgurken, Sternenhimmel bewundern, aufm Deck schlafen, mit den Anderen diskuteren, Verlobungen feiern (ein Typ hat doch tatsaechlich im 3min Sicherheitsstopp auf 5m seiner Freundin einen Antrag gemacht :-)) und in Yves Fall sogar das Boot fahren. Es war eine wirklich wunderbare Zeit!!

Hier einfach ein paar Eindruecke:

!

Wunderschoene Straende  auf Koh Tachai.

Yves springt ins kuehle Nass, von mir sieht man nur eine Flosse...

koh Tachai!

Everyone ready? Let's go down, then!

 

Und dann haben wir noch Maegi zu ihrem Geburtstag getroffen und eine wunderbare Woche auf Ko Jum verbracht! Hier beim ausgiebigen Fruehstueck im Bodeang.

 

Nun alles hat (wie ihr wisst) ein Ende und so sind wir schon ein bisschen traurig, Asien wieder verlassen zu muessen.

Aber natuerlich gibts zum weinenden Auge auch das Lachende: Wir freuen uns auf euch!!!

PS: Yves sitzt neben mir uns schaut sich Zusammenschnitte von Eishockeyspielen an :-)



Richelieu

04:05, Tuesday 3 January 2012 .. 1 comments .. Link


04:05, Tuesday 3 January 2012 .. 0 comments .. Link


Boracay ade

03:34, Friday 23 December 2011 .. 0 comments .. Link
Hey zusammen

Nun sind es mittlerweile zehn Tage und Naechte die wir hier in Boracay herumluemmeln. Ist quasi eine Auszeit von der Auszeit. Ist krass wie schnell man sich ans freiwillige Genaugarnichtstun gewoehnt und wie lange man ebendieses schaetzt und geniesst. Die Zeit verfliegt weiterhin nud ich kanns kaum glauben dass die eben erwaehnten 10 Tage schon durch sind.
Irgendwann muss ja man aber auch mal weiter, das gehoert dazu, jedenfalls denke ich das. Wobei es sich hier wohl auch noch mal 10 Tage rumluemmeln lassen wuerde. Haette sicherlich niemand was dagagen. Aber eben. Mal weiter gehen geht auch.

Hier auf Boracay herrscht eine gespaltene Atmosphaere. Badeshorts und aermellose T-Shirts, Koreaner verhennataetowiert, Segelbote, Strand, Sonne, Palmen und Pineappleshakes auf der einen Seite - Weihnachtsdekoration, Plastikrentiere, Samiklaeuse, Weihnachtlieder in allen Variationen, von klassisch ueber schnulzig zu boom boom ueber hip-hopisch zu loungemaessig-alles dabei, und vorallem allabendliche Weihnachtsbeleuchtung auf der anderen.
Mittlerwele bin ich aehnlich gespalten wie die Atmosphaere hier, oder vielleicht hab ich das Ganze auch innerlich synthetisiert. Auf jeden Fall habe ich neulich festgestellt wie ich laessig am Strand herumschlendernd, Sonnenbrille auf der Nase die unterschiedlichsten Weihnachtslieder vor mich hin getraellert habe. Muss von aussen gesehen etwas grotesk gewirkt haben. Aber das kommt halt davon wenn man hier so lange herumduempelt. Aber ist ja auch egal. Macht wirklich Spass hier. Ueberangebot an Restaurants und Bars und allerlei anderen Annehmlichkeiten und - Weihnachtsliedern eben. Man kann den verhennataetowierten Koreanern locker aus dem Weg gehen, das gilt auch fuer den restlichen Trubel der hier so jeden Tag ablaeuft. Sailingboats be- und entladen, bzw be- und entsteigen, Taucher und Schnorchler welche in ihren Tauch- oder Schnorchelausruestungen den Strand von oben bis unten ablaufen, Verkauefer mit Sonnenbrillen und Schnitzereien, andere mit Mangos und Ananas, wieder andere welche einem Trips mit den unterschiedlichsten Gefaehrten wie ATV, Kart, Zorbs, Ziplines und dergleichen andrehen wollen, andere mit Speedboat und Helmetdiving - a la Captain Nemo- und Kitesurfing eher auf Wasseraktivitaet ausgerichtet. Aber dem Ganzen laesst es sich wirklich aus dem Wege gehen. Zudem macht es auch Spass dem ganzen Treiben ab und zu etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Die abendliche Joggers am Strand, die Schwedinnen mit den Sonnenbraenden in der Mittagssonne, die Menuekarten welche die die Strandpromenade wie eine Bibliothek wirken lassen - all das kann auf seine ganz eigene Weise auch bereichernd sein.

Trotzdem, irgendwann muss man mal weiter, auch wenns noch so schoen ist hier. Irgendwann muss auch mal Schluss sein mit dauernd Mangos und Ananas, endless All You Can Eat Buffetts inkl. bottomless Iced Tea. Seafood BBQ und Sommer Sonne Strand. Wobei, nach hier, dann  sind wir dort, und das ist in Thailand, wos dann eben Uebermorgen hingeht. Freu ich mich drauf. Wird sicherlich aehnlich wie hier. Sommer Sonne Strand. Ev wieder Tauchen. Einfach mit weniger Weihnachtsstimmung. Aber immerhin ist dann Weihnachten auch vorbei. Zumindest wenns man auf den Tag genau nimmt.

Getruebt wurde unser Aufenthalt hier einzig durch die Nachricht von Typhoon inn Mindanao. Ist schwer sich vorzustellen was da alles so abgeht. Zu wenig Unterkuenfte, Wasser, Moskitonetze, Hygiene, Mittel und Helfer. Schwer macht es das Ganze vorallem auch da wir hier auf den Philippinen viele, oder zumindest einige Leute kennengelernt haben welche aus Mindanao kommen. Tatsaechlich sogar aus den betroffenen Regionen. Ist schwierig die Ungewissheit zu erleben. Sich zu fragen wies den beiden aufgestellten, aelteren Damen vom Islandhopping in el Nido wohl geht, oder der Familie von Zaza, unserer Guide auf der TaoTour. Wir werdens nie erfahren. Ist etwas deprimierend.
Aber so gehts halt beim Reisen. Man trifft Leute, verbringt Zeit mit diesen, hat gemeinsame Erlebnisse, und dann trennt man sich wieder. Manchmal mit dem Gefuehl man wuerde die gerne noch oefters sehen, vielleicht mal besuchen, bei anderen weiss man es war cool die zu sehen, das Erlebnis war auch schoen, aber damit hats sich dann auch, bei ganz wenigen entstehen dann laengerfristige Freundschaften, bei anderen ist eiem alles egal und ist je nachdem sogar froh die nicht mehr zu sehen. So laeufts, die Wege kreuzen sich, laufen eine gewisse Zeit parallel und dann verlieren sie sich wieder (ausser eben bei denjenigen welchen man bewusst die Wege wieder kreuzen laesst).
Manchmal kommt eben schon das Gefuehl auf dass man gerne wuesste wies denen Leuten so geht, was die so treiben. Ob die ihre geplanten Projekte durchziehen oder nicht. Aber das gehoert wohl eben dazu. Ist wie im Leben zu hause auch, nur wohl etwas schneller, kompakter. Aber ich schweife ab.

Ja und dann, dann sinds nur noch vier Wochen bis Abflug in die Schweiz. Aber das kann noch warten.

Liebe Gruesse und bis bald. Wuenschen euch allen schoene Festtage und guten Wein (oder ein anderes, gutes, dem Alter entspraechendes Getraenk) zum Essen .

Guten Rutsch auch noch wenn wir bis dahin nix mehr von uns hoeren lassen.

Yves
PS: die Gruesse kommen auch von Bluna

Alles OK

04:51, Sunday 18 December 2011 .. 2 comments .. Link
Hey zusammen

Haben gerade vom Tayphoon in Mindanao, Philippinen gehoert. Uns gehts gut hier auf Boracay. Haben den Sturm insofern mitbekommen, dass es gestern Abend ein wenig gewindet hat und die Tage davor ab und zu Regenwetter die Stimmung etwas truebte.
HIer ist also alles im gruenen Bereich- bis vielleicht der Sonnenbrand den ich mir heute eingefangen habe.
wir werden wohl die naechsten Tage hier im touristischen Boracay verweilen und uns dann mal auf den Weg Richtung Manila machen. Unser Philippinenaufenthalt neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Macht aber immernoch Spass...
Liebe Gruesse
Yves

Philippines

05:50, Saturday 10 December 2011 .. 2 comments .. Link

"so, jetzt nehm ich mich mal zusammen, setz mich an einen computer und beantworte mails und schreibe einen (laengst ueberfaelligen) bericht;" sagte ich mir heute morgen, als ich beim aufwachen immer noch das vertraute geraeusch den sintflutartigen regens hoerte. seit drei tagen regnet es. so wie auf den philippinen habe ich es noch nie regnen sehen. da geht 10 minuten und man watet in einem bach von 5 bis 10 cm hoehe. und jetzt stellts euch mal vor, wenns 3 tage so wuetet. meine beine sind voll schlamm, weil ich es immer noch nicht schaffe mit den flipflops durchs wasser zu waten, ohne zu 'maexnen'. keine ahnung wie die einheimischen dies schaffen...

also: fast 5 wochen sind wir nun in diesem inselparadies unterwegs. es geht uns super und wir durften hier auch wieder ein paar wirkliche hightlights der reise erleben. auf palawan, vor port barton suchten wir zu beginn ruhe, gutes essen, bungolows und schoene straende, was wir dann auch schnell fanden. mit einem anderen schweizerpaeaerchen verbrachten wir eine superwoche auf den vorgelagerten kleinen inseln.
dann reisten wir weiter noerdlich nach el nido, wo wir uns durch zufall fuer die tao-insel-expedition einschreiben konnten. diese expedition von el nido nach coron ist sonst monate im voraus ausgebucht, doch wir hatten das glueck, dass zwei mitglieder absagten. und diese 5 tage waren echt der absolute WAHNSINN. noch nie habe ich so wunderschoene, unbewohnte und unberuehrte inseln und straende gesehen. den tag durch schnorchelnten, fischten und boeoetelten wir und abend sassen wir an den straenden unter dem sternenhimmel, zuendeten ein feuer an, tranken rum und diskutierten. am letzten abend ploetzlich entdeckten, dass das plankton im meer in den wellen glitzerte. ich habe das vorher noch nie gesehen. wir holten unsere masken und schnorchel und sitegen ins schwarze meer. ich kanns nicht so gut mit worten beschreiben, aber wenn man sich bewegte oder mit der hand durchs wasser fuhr glitzerte und leuchtete es nach jeder bewegung (wie ein disney-zauberer ;-)) ueber uns die milchstrasse und der weisse strand, es war echt eines der schoensten bilder, die ich je gesehen habe.
 
das ewige im meer sein, hatte es zur folge, dass ich eine ueble blasenentzuendung davon getragen habe. ich lag eine woche flach in coron und hatte 5 tage ueber 39 grad fieber und das in einer affenhitze. yves kaufte 3 liter essig und verpflegte mich. ich liess dann auch im krankenhaus mein blut untersuchen, zur sicherheit, weils ja (wenn auch sehr selten) trotzdem noch malaria gibt auf palawan.

nach einer woche war ich wieder fit und wir konnten endlich tauchen gehen. coron ist sehr bekannt fuer wreckdives. in einer stunde bootsfahrt sind 10 japanische kriegsschiffe erreichbar. die schiffe wurden im WW II 1944 von der luftflotte der usa versenkt. um das advanced-tauch-permit zu erhalten mussten (nein durften) wir 5 verschiedene adventurdives absolvieren. da gehoerte theorie und praxis zusammen. wir absolvierten einen Deepdive (ueber 30 m, wir spuerten beide nichts vom 'tiefenrausch', war also kein problem), einen nitroxdive (anderes luftgemisch mit 35% sauerstoff, damit man weniger stickstoff aufnimmt) in einem suesswassersee, einen orientierungsdive, einen trainingsdive fuer die tarierung und dann noch den wrackdive. und der war echt der hammer. unserem instrukter nach und ausgeruestet mit taschenlampen sind wir in das alte kriegsschiff eingetauch.  ich kam mit vor wie eine forscherin. im motorraum konnte man noch gut die boiler erkennen. fuer diesen dive musste man die tarierung schon besser im griff haben als am riff, weil man sich schnell an scharfen kannten verletzen konnte. so war ich echt nervoes als ich abtauchte. aber dies war echt der beste dive, den ich bis jetzt getaucht bin.

nach coron reisten wir weiter nach mindoro (ca.8 stunden aufm boot). und dann auf die kleine insel pandan. von dort wollten wir mit dem tauchschiff zum aporeef fahren um zu tauchen. doch daraus wurde leider nichts :-((( diese gegend hier kriegt echt nicht viele touristen und yves und ich haetten das ganze tauchschif fuer uns chartern muessen, was echt zu teuer war. dafuer haben wir beim schnorcheln dort eine riesige meeresschildkroete gesehen. ich schwamm sicher eine viertelstunde mit ihr und sie tauchte immer wieder direkt neben mir aus um luft zu holen. yves sagte dann, dass wenn ihr kopf auf meiner kopfhoehe war ihr schwanz mir bis zu den knien reichte. das war echt wunderschoen!!!

so reisten wir weiter noerdlich auf mindoro. mit jeeneys, tricycles, verschiedenen booten und bussen sind wir unterwegs. gestern hat uns sogar ein schulbus mitgenommen (wahrscheinlich weil wir so klitschnass waren). richtig schnell kommt man nicht vorwaerts hier, die strassen sind schlecht, die boote fahren nur manchmal und oft muessen wir dann unterwegs uebernachten (so wie in abra, diesem hafenloch). braucht ein bisschen mehr nerven, aber ists alle mal wert.

jetzt sind wir in puerto galera und wollen morgen zwei riffdives machen. dann wissen wir noch nicht wohin wir weiterreisen... mal schauen was sich ergibt...

to be continued...


update

10:27, Tuesday 6 December 2011 .. 1 comments .. Link
hey zusammen

der aufmerksame leser\die aufmerksame leserin hat mittlerweile sicherlich festgestellt, dass in letzter zeit die blogeintraege etwas magerer wurden. dies hat damit zu tun dass wir hier einfach im paradies sind und wir alle haende voll zu tun haben die palmenstraende, tauchplaetze und restaurants zu geniessen.
uns gehts super und wir machen uns in 10min auf den weg nach pandan island(win weiteres paradies, daher muesst ihr noch nicht allzufrueh mit fotos rechnen).
sobald wir mal dazu kommen werden wir ausfuehrlicher berichten (oder dann zu hause, dafuer direkt). zu berichten gibts auf jedenfall so einiges. von inseltour ueber seafood zu wunderbaren menschen, fluoreszenz, kayakbar zu wracktauchen, hochseefischerei und moskitos, zu kokossmuessen und mangos und vielem mehr... da war so einiges.
auf jedenfall gehts uns super und wir geniessen nach wie vor unsere zeit.
wuensche schoene adventszeit und bis bald
yves

coron

05:15, Friday 25 November 2011 .. 0 comments .. Link
hey zusammen

sind nach einer fuenftaegigen inseltour in coron angekommen. war echt der hammer.

gruesse

yves

Top of the World und Festivalzeit in Nepal 2

04:50, Thursday 27 October 2011 .. 0 comments .. Link



habe schon mal raufgeladen, nicht dass dann alles weg ist....




also der tashi hat sich jetzt mit einer gruppe bergfuehrern selbststaendig gemacht (
www.himalayanmountainguides.com) und organisiert auf hohem niveau trekkingtouren zum nepalipreis. das geld fliesst dann auch wirklich zu den sherpas und direkt ins kumbu valley. die meisten leute, die in der himalayaregion trekken buchen die treks in ihrem heimatland und so bleibt das ganze geld im ausland. :-( so wie wir gehoert haben zahlen die horrende preise und wenn man selber trekkt zahlt man einen tagespreis von ca. 10 bis 15 franken in den lodges (wo geht das "restgeld" der touren hin?). klar traeger muessen richtig bezahlt werden und die bergfuehrer muessen versichert sein. tashi meint, dass die haelfte des tourengeldes bei kobler und co. im ausland bleibt. yves und ich haben dann ab und zu eine spende in einer schule und in den gompas hinterlassen.
einmal wurden wir von einem deutschen bergfuehrer aus der lodge gekickt (die tibetische hausherrin getraute sich nichts mehr zu sagen, weil der sich so aufgefueht hat), weil seine klienten unbedingt einzelzimmer wollten und "sie doch so viel bezahlt haben". die familie schenkte uns dann bisquits, weil es ihnen nicht recht war und sie sich nicht wehren konnten gegen den deutschen.

erstaunlich war auch, was die hoehe mit den Koerper anstellt. wir waren ca. 1 woche ueber 4500m, geschlafen haben wir auch mal auf 5200m. wir waren total appetitlos, atemlos und jede kleine bewegung war ein kraftakt. aber es hat sich gelohnt. der aufstieg auf den kala pattar war wirklich atemberaubend.

nun geht unsere zeit in nepal zu ende und so mit auch unsere berg/himalaya-zeit. es waren unglaubliche monate. die warmen kleider, schlafsaecke und bergschuhe sind auf dem heimweg, was bleibt sind t-shirt und flippflopps.

wir freuen uns auf die Philippinen!

bis bald bluna


Top of the World une Festivalzeit in Nepal

04:07, Thursday 27 October 2011 .. 0 comments .. Link


Happy New Year 1132 !!!

Heute ist der erste tag im nepalesischen jahr. wir feiern seid zwei tage dihar (silvester) in kathmandu.  vorgestern wurden alle haeuser fein saeuberlich rausgeputzt und zum teil sogar frisch gestrichen. dann wurden gestern in den frisch geputzten strassen lichterketten und frische blumen aufgehaengt. gegen abend hat jede familie vor ihrem haus ein farbiges mandala aus mehl, farben blumenblueten und kerzen gestaltet. yves und ich sind beim eindunkeln die steile, enge treppe unserer bleibe bis auf dach hoch geklettert und haben dort die geschmueckte stadt auf uns wirken lassen. spaeter sind wir durch die gassen gelaufen, was wirklich ein wunderschoenes erlebnis war. ueberall farbige mandalas, lachende und spielende leute, toefflichaos und kerzen. ein duftmix aus essenzen, butterlampen, frischen blumen, gewurzen und abgas lag schwer in der luft. heute morgen sind die familien dann mit trommeln und floeten durch die strassen gezogen und haben mit flaggen (mit glueckwuenschen in goldschrift drauf) gewedelt.
nepalis lieben es feste zu feiern. diese dauern dann meistens einige tage. da wird gegessen, gesungen und viel gespielt (so richtig um geld).
vor unserem trek ins kumbu-valley haben wir in pokhara dasain miterlebt. dasain ist das wichtigst festival im jahr und dauert 15 tage. waehrend dieser zeit konnte man nicht darauf zaehlen dass die restaurant, posten oder banken offen hatten ("is cloused, because of dasain, you know big festival").
Gefeiert wird der sieg der goettin durga ueber das boese (dargestellt im buffalogott). ihr zu ehren werden tausende ziegen und buffalos in einer nacht (vom 9. auf den 10. tag) geopfert. die tiere werden mit einem schlag gekoepft und das blut wird auf die raeder der fahrzeige gestrichen, um eine sichere fahrt zu garantieren. nepalis essen sehr wenig bis kein fleisch, doch an diesem tag gibts paegubrate in jeder familie ;-)

die zwei wochen im kumbu-valley waren faszinierend. noch nie habe ich so eindrueckliche bergpanoramen gesehen. und was mich persoenlich auch sehr interessierte war die kultur der sherpas. yves und ich sprachen mitlerweile ein paar woerter tibetisch und einige saetze nepali und so kam es oft vor, das wir bei den leuten in der kueche landeten, wo wir plaeuderten und einen warmen tee schluerften. der trek zum everest base camp ist sehr populaer und so waren viele gruppen unterwegs, die ihre treks von europa, usa oder australien aus buchten. sie hatten sogar guides dabei, die deutsch oder franzoesisch sprachen. an den langen abenden (es wurde schon um 5.30 am dunkel) hatten wir oft nichts zu tun und beobachteten die anderen leute in den lodges. es hat uns dann manchmal amuesiert, wie unselbstaendig die leute wurden, sobald sie einen guide hatten.  sie hatten kaum kontakt mit den sherpas und sprachen nur ueber ihren guide mit ihnen. irgendwie schade. eines nachmittags sprach uns tashi, ein tibeter, in perfektem schweizerdeutsch an. wir staunten nicht schlecht. er erzaehlte uns, dass er 9 sommer lang in schweizer berghuetten gearbeitet hat.


ausblick

10:19, Saturday 8 October 2011 .. 0 comments .. Link
hey zusammen bluna konnte mich zu einem weiteren trek ueberreden... nun gehts also morgen ab nach lukla, und dann fuer gut zwei wochen in richtung lothse und nupse und everest und co... sind sicherlich bis am 24.okt unterwegs. bis dahin gibts wohl kaum mehr neuigeiten... bis dann yves

Annapurna Base Camp

06:12, Tuesday 4 October 2011 .. 1 comments .. Link


21days later

03:34, Tuesday 4 October 2011 .. 2 comments .. Link
Und wieder sind wir in Pokhara, genau drei Wochen nachdem wir auf unseren Trek im Annapurnagebiet gestartet haben.

Den Auftakt zum Trekking machete eine zweistuendige Busfahrt von Beshi Sahar nach Bubule. Und hier hat sich wieder einmal die Weisheit bestaetigt, dass man sich in Sachen Wetter auf die Locals verlassen koennen sollte. So kam es naemlich, dass wir trotz anfaenglicher Proteste unsere Trekkingrucksaecke mit dem ganzen Hab und Gut fuer die drei Wochen aufs Dach des Busses gepackt haben. Meine Einwaende, von wegen `wenn der Regen gegen Nachmittag einsetzen werde`, wurden vom Fahrer mit einem Blick gen Himmel abgetan - `no rain today`. OK sage ich mir also, glaub in Sachen Wetter immer den Locals... Nach viertelstuendiger Fahrt schuettet es in Kuebeln- Monsoon eben. Und da wurde mir klar dass `no rain today` in Asien soviel bedeutet wie `no rain IM MOMENT`. Rucksaecke also fuer den Start durchnaesst, kleider und Schlafsaecke zum auswinden und das Ganze somit sauschwer. Alles in allem ein toller Start.


September ist zwar nicht die optimale Trekkingzeit, da zu dieser Zeit der Monsoon noch am  wirken ist,dafuer hat man andere Vorteile. Erstens hat weniger Leute unterwegs,man hat die Lodges zum Teil fuer sich alleine,sofern man nicht das Pech hat dass sich eine Horde Gruppentrekker genau die selbe Lodge aussucht fuer welche man sich eine halbe Stunde zuvor begeistern konnte. Dies war aber fuer uns gluecklicherweise nur am ersten Abend der Fall...

Zudem hatten wir durch die auslaufende Regenzeit auch die Chance die Fauna und Flora im Annapurnagebiet voll auszukosten. Ohne den Regen haetten wir nie einige der spektakulaersten Vertreter in dieser Klasse beobachten koennen (Muecken,Blutegel ect...).

Die ersten Tage haben wir vorallem die naehere Umgebung in den Reisfeldern und Bambus bzw Rhododendronwaeldern genossen. Baeche und Wasserfaelle ueberall. Wunderschoen gelegene Lodges und tolles Essen haben unsere Laune sehr schnell nach der Busfahrt wieder gehoben. Spannende Leute in den Doerfern, welche alle ein paar Stories von Tiegern und Baeren und muehsamen Touristen auf Lager haben unterhalten uns oft.

Mit der Zeit kann aber all das Positive nicht darueber hinwegtaeuschen dass wir bislang noch nicht wirklich einen Berg gesehen haben. Die Taeler sind spektakulaer und sehr imposant, und auch die Karte laesst einen Zweifel offen: hier muss es ein paar rechte Brocken haben. Diese verstecken sich aber hinter den Nebelschwaden und  in den Wolken.
Dann ploetzlich, so am fuenften Tag, waehrend einem Gespraech mit einem Guide von einer Trekkergruppe, weist mich der Guide auf den Berg am Ende des Tals hin. `Ja ja, Annapurna 2, 7900irgendwas, aber der ist immerin den Wolken` sage ich. `Nix,man sieht den Gipfel`,meint der Guide. Ich drehe mich also um und schaue in die Wolken. Keine Spur von Gipfel. Bis ich merke,dass der Gipfel ueber den Wolken thront. Mir wird fast schwindlig vom nach oben schauen. Mir warja schon klar dass es hier ein paar richtig hohe Berge hat,aber mein loeber Schollie!!! So hoch und imposant habe ich mir das ganze nicht vorgestellt. Jetzt ist klar: Bergsicht waere schon toll,schoene Umgebung hin oder her...

Am Abend des fuenften Abends, nach einemstrengen Tag mit 1000 Hoehenmetern inklusive eineinhalbstuendigen Zick-Zack am Ende des Tages die erste richtige Bergsicht! Mir fallen fast die Augen aus dem Kopf. Von Ghyaru (3700m) aus sehen wir einen fetztenBerg! Ich kenne die KArte zwar schon lange auswendig, weiss auch in welcher Richtung die entsprechenden Gipfel liegen, werfe aber trotzdem nochmal einen Blick darauf,nur weil es soviel Spass macht. Annapurna 2 also. 7939m. Wir sind auf 3700m. `Moment mal`sage ich zu mir. Kann das sein? Resultat ueberpruefen wie man das von den Schuelern auch verlangt (nicht dass dann ploetzlich die Jacke im Ausverkauf nach Abzug des Rabattes mehr kostet als der Ferrari im Autosalon).Also nochmals: 7939 minus 3700 gibt: Ohmannomann. Das geht noch recht viel nach oben.


Im Verlaufe des Treks hatten wir dann noch mehrmals wunderbare Bergsicht. An den klaren Tagen war unser Tempo deutlich langsamer, da ich meist damit beschaeftigt war Fotos zu knipsen bzw.meine Kinnlade zu schliessen...


In Manang dann der erste Ruhetag, zudem auch Waschtag. Ueble Sache das. Wir sind aber froh die Waesche abgeben zu koennen-`Maschinewasch`.Handwaesche haetten wir niemandem antun koennen...

Ruhetag war super. Um uns herum spektakilaere Berge, tolle Kultur und wunderbare Menschen. Nach diesem Tag fiel es uns dann schwer die Rucksaecke wieder zu packen und weiter zu wandern in Richtung `Thorung-La`. EIn PAss ueber 5400m.
Von der Lodge vor dem Pass erwarten wir nicht allzuviel. Auf 4500m wirds wohl nicht sehr gemuehtlich werden... Weit gefehlt.Als wir in Thorung Phedi ankommen erwartet uns eine gemuehtliche Lodge, es laeuft `Buena Vista social Club`, manchmalauch Hendrix und auf der Menuekarte stehen allerlei Freuden wie `Swissroesty with two Egg/Cheese top` oder `Apple Pie with Chocolatesauce`. Luxus pur. Auch die Atmosphaere laesst nichts zu wuenschen uebrig. Einzig das Eintreffen mehr und mehr Leute macht das Ganze ein wenig ungemuehtlicher. Einige machen sich noch auf den Weg ins ` High-Camp` auf 4800m. Wir lassen das aber und bevorzugen einen frueheren Start, dafuer mit Schlaf in der Nacht anstatt Atemnot.
Die Passueberqueung mit Schneefall und ohne Sicht verlaeuft super.
Beim Teestopp in einer Huette teilen wir unsere Bisquits mit einigen der Traeger einer Trekkingruppe,welche in einem anderen Teehaus ihren Tee trinkt. Kaum sind die Bisquits alle bekommen wir von den Traegern allerlei koestlichkeiten angeboten. Irgendwie haben wir uns dort Freunde gemacht. Ein bisschen Interesse hier, ein paar gestammelte Worte Nepali da und schon hat man sich etwas Respekt verdient.
Wir kommen frueh in Muktinath auf der anderen Seite an.
Eindruecklich wie sich die Landschaft veraendert hat. Ploetzlich nicht mehr gruen und feucht, sondern Wueste und trockenheiss. Eigentlich die selbe Geschichte wie der Wechsel von Kaschmir nach Ladakh...

Beim Weiterabstieg nach Kagbeni schnuppern wir dann die Luft Mustangs, dem verbotenen Koenigreich. Ueberall thronen Stupas auf den erodoerten Huegelnund Bergen. Im klaren Himmel kreisen Gaensegeier. Wir diskutieren lange ob wir nicht versuchen sollten einen Abstecher dorthin zu machen, mit einem Fuss sind wir schon drin...

 
Weiter unten entschliessen wir uns den Bus zu nehmen,um nicht an der Strasse entlang gehen zu muessen. Der Wind in diesem Mustangtal ist am NAchmittag unertraeglich und der Staub welcher von den Jeeps aufgewirbelt wird setzt sich uerberall fest.
Als mir der Fahrkartenverkaeufer keine Karten fuer den naechsten Bus verkaufen will taucht ploetzlich wieder einer der Porters welche wir kennengelernt haben auf und regelt die Sache fuer mich. Sitplatz zum Nepalipreis. Irgendwie schien er uns gern zu haben. Hat sich auf jedenfall noch mehrmals um uns gekuemmert (beim Souvenirkauf...).

In Ghorepani sollte man super SIcht von Poon Hill aus haben. Dhaulagiri- und Annapurnakette. Ich habe den einstuendigen Aufstieg dreimal gemacht:

Sonnenaufgang: Nebel (verdammt)
Sonnenuntergang: Nebel (verdammt verdammt), dafuer hat mich ein Hund begleitet.
Zweiter Sonnenaufgang: Klare Sicht!!! Boah!!EIn `Who is who` der Berge! Machapuchhare, Annapurna South, Annapurna 1, Dhaulagiri1 bis 5, Hiunchulli, Nilgiri. Einfach atemberaubend. Zwei 8000er auf einen Blick.

DasBAsecamp war auch super.Tolles Trekking mit super BErgsicht.

Das Trekking war einfach der Hammer. Anstrengend und Krisengefaehrdet zum Teil, aber alles in allem eine wunderbare Zeit. Super drei Wochen welche ich noch verarbeiten muss...

Trotzdem freuten wir uns auf die Rueckkehr nach Pokhara und die Pizza welche wir uns schon lange goennen wollten.Diese war sehr gut. Ich hatte uebrigens eine mit Zwiebeln,Knoblauch, Peperoni,Oliven, Aubergine und Salami. Dazu ein Glas Wein.

Royal mit Kaese.

Bis bald

Yves




Reise ueber Land nach Nepal

10:30, Saturday 10 September 2011 .. 0 comments .. Link
Namasteee

Nach atemberaubenden Tagen in Delhi, Agra und Varanasi sind wir nun ueber die Grenze nach Pokhara, Nepal gereist. Wir haben viel gefeilscht (in Delhi eher gestuermt), gekostet, beobachtet, eingekauft, gewandert (durch enge Gassen, neben all den Kuhfladen durch), gestaunt, Bauchkraempfe durchgestanden, auf dem Ganges "rumgeboeoetelt", frueh aufgestanden, uns gekratzt (ich hasse Bedbugs) und vorallem auch gutes Essen gegessen.

Mit einem Bus sind wir dann vor 2 Tagen ueber die Grenze gekommen. Schon auf den ersten Blick ist Nepal anders als Indien. Erstens hat es hier viel weniger Leute und Zweitens ist Nepal viel, viel sauberer als INdien. So staunten wir gestern immer wieder (die Zimmer sind sauber, es hat eine Douche, keine Bedbugs, wunderbare kleine Restaurants...).

Kaum hier angekommen, hat auch schon die Planung fuer unseren grossen Trek begonnen.
Morgen starten wir in die Annapurna Conservation Area. Unser Plan ist, Annapurna Circuit Part 1 ueber Torung La (Pass, 5416m) zu laufen (ca.14 Tage), dann einen Jeep zu nehmen (Jomson bisTatopani) ueber einen kleineren Pass, 2 tageswanderung Poon Hill, ueber Ghandruk auf den Annapurna Sanctuary Trek einbiegen (ca 8 Tage) bis zu Annapurna Basecamp. Uebernachten werden wir in Doerfern. Zurueck sind wir ca. am 5. - 8. Oktober.

Wir freuen uns auf die Herausforderung, unglaubliche Views, die Kultur der Bergvoelker und die Ruhe in den Bergen.

Liebi Gruess

Yves u Bluna


06:32, Sunday 28 August 2011 .. 1 comments .. Link


McLeod Ganj / Amritsar

09:57, Saturday 27 August 2011 .. 0 comments .. Link
Mc Leod  Ganj ist ein vernebelter und veregneter Ort. Eine Stadt in welcher man sich nach Lust und Laune mit Yogastunden, Meditationskurse, Kochstunden und so weiter die Zeit vertreiben kann. An und fuer sich nicht unbedingt nach meinem Geschmack. Trotzdem warten wir hier noch ein paar Tage. Warten auf die Teachings des Dalai Lama. Dieser wird hier am 30. AUgust und die darauffolgenden Tage seine Techings halten. DAs heisst, er spricht ueber Gott und die Welt (wobei eher Buddha und die Welt)... Diese Gelegenheit wollen wir uns selbstverstaendlich nicht entgehen lassen. Speziell an der ganzen Geschichte ist, dass McLeod Ganj die Exilheimat des Dalai Lama ist. Wenn er also nicht auf Reisen ist befindet er sich in seiner Residenz hier oben.
DAs schlechte Wetter haben wir auch genutzt um einen kleinen Dreitagesausflug nach Amritsar zu machen. Eine Hoellenbusfahrt mussten wir dazu in Kauf nehmen. Eigentlich nicht allzuweit von hier entfernt, wurde unsere Fahrt durch Streiks der Busfahrer verzoegert. Aber egal. In Amritsar steht der Golden Temple. Der heiligste Ort fuer die Sikh in Indien. Die Sikh sind eine Gemeinschaft, welche einem Guru huldinge, welcher den Islam und den Hinduismus unter eine Kappe zu bringen versuchte. Spannende SAche das. Der Golden Temple auf jeden FAll auch. Dort lagert das heilige Buch der Sikh, deren Biebel quasi. Dies bringt unzaehlige Pilger hierher. Dazu ein paar Touristen. All diese werden in diesem Tempel gratis verkoestigt und untergebracht. So auch wir. Taeglich sollen das bis zu 10000 Essen raus gegeben werden. Wobei ich schon Zahlen bis zu 60000 mitbekommen habe. Das ist dann recht organisiert. So mit Eimern und so. Freiwiliges Abwaschen gibts auch. War ein eindruecklicher Ausflug dahin. Ein sehr spiritueller Ort an dem alle wilkommen sind, egal welcher Herkunft oder welchen Glaubens.
Amritsar selber fand ich auch super. Bestes Essen bisher-mit Abstand. Wieder ein voellig anderes Indien als bisher erlebt. Ist sowieso der Wahnsinn wie unterschiedlich die Regionen hier sind. Wir bewegen uns zwar nur hier im Norden, und der Sueden ist extrem gross, aber die Vielfaeltigkeit ist auch schon hier ueberwaeltigend.
Von Amritsar aus ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Wagah. Schaut das mal im Atlas oder auf google-earth nach. Das ist schon fast in Pakistan. Der Grenzuebergang. Allabendlich gits da eine Grenz-Zeremonie. Mit viel Prunk, Bodenstampfen und Machogehabe wird dann gewetteifert wer wohl besser ist, Indien oder Pakistan. Das Ganze mit viel Heimpublikum (indisch wie pakistanisch, auf der entsprechenden Seite halt) und sehr lauter Musik aus den Boxen. So laut, dass man sie wohl auch in Pakistan gehoert hat. Deren Musik haben wir auf jeden Fall gehoert. War super das mal zu sehen. Die PAkistanis hatten eine Riesenfete. Die INder auch. Waren sicher ueber tausend dort. Spektakel pur.

Ja und nun sind wir eben wieder im nebligen McLeod Ganj. Habe heute einen Mungo gesehn. Echt. Cooles Tier.

BIs bald
Gruss
Yves

06:49, Friday 19 August 2011 .. 2 comments .. Link
OK, Strom wieder da.

Fruehstueck an einer Station in den BErgen. Alles in Zelten. Lastwagen saeumen den Strassenrand. Mein Omelette schmeckt gut. Alles schmeckt besser in den Bergen. Ist einfach so.Wir lassen den zweiten hohen Pass hinter uns und befinden uns bald im Talboden.
Wir fahren weiter Richtung `Rohtang La`. Der ominoese Pass mit seiner Schlammpiste. Haben schon allerlei Stories ueber diesen Uebergang mitbekommen. Eigentlich haben alle welche diesen Pass befahren haben ihre eigene Strory erlebt. Und auch wir werden diese Erfahrung machen. Auch wenn es momentan so aussieht als ob wir sehr gut in der Zeit liegen. Aber eben...
Ein Auto kreuzt unseren Bus, wir sind bei der Anfahrt an den Rohtangpass. Unser Fahrer wechselt ein paar Worte mit dem Autofahrer. Er sieht nicht gluecklich aus. Nuschelt estwas nach hinten. Hat er wirklich`tomorrow` gesagt? `Landslide`? Die Fahrt geht weiter also machen wir uns keine Sorgen.
Dan Stop. NIcht geht mehr. Stau. Wir schleichen uns mit dem Minibus vorbei an Trucks, wartenden Moenchen und anderen Touristen.
Der Fahrer Zeigt uns eine Fussweg. Die Strasse ist bis auf weitere geschlossen. Tatsaechlich Erdrutsch. Wie koennte es auch anders sein? Ist eine Art Dauerzustand bei der Strasse. Viel Regen aan den suedlichen Auslaeufern der Himalaya-Range. Steile Berghange und eine Strasse, welche dort eigentlich kaunm etwas zu suchen hat.
Die Rucksaecke wiegen schwer an unseren Ruecken. Einmal mehr haben wir viel zu vierl eingepackt...
Auf der anderen Siete warten Jeeps und deren Fahrer. DIese machen heute das grosse Geschaeft. Wuerde ich auch machen wenn ich einen Jeep haette. Zu siebt nehmen wir uns einen Jeep fuer 200 Rupien pro Person (ca. Fr. 3.50) und fluchen ueber die zu hohen Preise fuer die 1.5h Fahrt. Nur Yu bezahly schlussendlich lediglich 100 Rupien. Dafuer war sie auch die ganze Fahrt im Kofferraum bei den etwas ueberreifen Zwiebeln.

Froh, dass alles gut geklappt hat kommen wir gut 18 Stunden nachdem wir Leh verlassen haben in Manali an. Eine Traumzeit. Inkluisive Rohtangstory...

Ja, und so haben wir die Himalayas im Norden zurueck gelassen und befinden uns nun in den suedlichen Auslaeufern. Zweite Ueberquerung war das nun.

Mal schauen was als naechstes kommt...

Bis dann

Yves

18 Stunden 11 Minuten

06:10, Friday 19 August 2011 .. 0 comments .. Link
Ja, genau so lange hat die Fahrt von Leh nach Manali gedauert. Ist ja nicht so dass wir nicht damit gerechnet haetten, sind aber froh dass wir die Reise in dieser Zeit gescghafft haben...

Etwas schweren Herzens sind wir also am Mittwoch gegen 23.30 Uhr in Leh in einen sehr kleinen Minibus eingestiegen, um unsere Reise fortzusetzen. Meine Gefuehle waren tatsaechlich gemischter Natur. Einerseits freut man sich weiterzureisen, andererseits ist damit auch immer ein Abschied verbunden. Abschied von tollen Leuten welche wir in Leh kennengelernt haben, aber auch von diesem Ort selber mit seiner ganz eigenen und speziellen Ausstrahlung. War fuer uns auch langsam ein wenig wie ein zu hause, man kennt die Restaurants, die Gaesschen, die Kuehe und Esel auf de Strasse und und und...

Die Fahrt hierher war atemberaubend. Erstmal mit den zwei zu kleingeratenen Minibussen den Checkpoint hinter uns bringen (so wird weniger Kommission bezahlt), damit wir dann gegen 1.30 Uhr morgens unseren richtigen Minibus satteln koennen.
Ist eine etwas dubiose und suspekte Prozedur, vorallem da die Kommunikation und der Informationsfluss zwischen Organisator und Tourist selten aus mehr als einem `wait wait` besteht. Laeuft aber alles tip-top.
ALso sitze ich in der hintersten Reihe des 12-Laetzers. Links von mir Bluna, rechts die etwass hibbelige Sued-Koreanerin. Im Mondschein folgen wir dem Lauf des Indus. In der Nacht schimmert er bleiern in einer unglaublichen LAndschaft. Berge und Huegel Rahmen den Horizont, aehnlich einer Mondlandschaft. Ab und zu rauschen vir an Stupas oder auch Monasterys vorbei, welche auf Felsen thronen. Nach zwei wochen Leh und Umgebung kommt mir die Fahrt sehr schnell vor. Wir brausen auch der (noch) guten Strasse durch die Nacht. Im wissen dass sich die Qualitaet der Strassen wohl noch veraendern wird geniesse ich das geschmeidige Vorankommen.
Ich merke dass die Fahrt wesentlich unruhiger wird. Nahe am Fluss aehnelt die Strasse eher einemTeil des Flussbetts als einer wirklichen Strasse. Wir sind definitiv auf dem Weg RIchtung`Taglang La`, einem PAss ueber 5300m. Die FAhrt wird zusehens ungemuehtlicher und holpriger. Das heisst, es hat Bumps bei welchen dir die Luft aus der Lunge gepresst wird sofern du nicht gefasst bist die `Landung` etwas abzufedern. Dies schewint aber die Koreanerin neben mir nicht zu stoeren. Die hats sich schon gemuehtlich gemacht und schlaeft mit meiner rechten Schulter als Kopfkissen. Anfangs hatte ich noch Angst sie hohlt sich eine Beule an ihrer Kopfseite bei den Aufprallen gegen meine Schulter. MIt der Zeit mache ich mir aber nur noch Sorgen um mein Schluesselbein. Kein Ahnung ob die ein Schaedelimplantat aus Stahl oder so hat, scheint mir aber recht resistentes Material zu sein.
Ich werfe mal meinen MP3-Player an, geniesse die Beinfreiheit am ende des Mittelganges im Bus und merke, dass es langsam aber sicher kuehl bis saukalt wird. Meine Gedanken schweifen aus dem Fenster. Ich bewundere die Hochebene, in welche wir gerade gefahren sind. Es ist gegen 3.00Uhr. Langsam doese ich ein. Oeffne ab und zu die Augen und bewundere die Lanschaft im MOndliche. Immernoch Hochebene. Am Horizont schneebedeckte Berge und einige wenige Wolken. Anfangs kaum auseinander zu halten. Dann merke ich dass der Schnee der Berge viel klarer und weisser strahlt als die Wolken. Ich denke an meine Primaloftjacke und den Schlafsack auf dem Dach des Minibusses. So nah und doch so fern. Wie konnte ich so naiv sein und das warme Zeugs aufs Dach laden? `Wird schon warm sein in dem Bus mit den 12 Leuten...`- voll daneben gehauen.
Die Hochebene nimmt kein Ende. 2 Stunden vergehen. Es wird langsam Tag. DAs Licht veraendert sich. Die Bergspitzen werden klarer. Es ist mir immernoch ein Raetsel wie der Fahrer mit seiner mischung aus Lockfuehrer- und Rastafarimuetze den Weg ueber die Ebene gefunden hat. Strasse wechselt sich mit Piste und wegloser weite ab. Die Scheinwerfer des BUsses erhellen die Landschaft im Mondlicht nur unwesentlich. Meine Bewunderung fuer den jungen Fahrer steigert sich nochmals nach einiger technischen Manoevern. Es gab mal auf DSF oder Eurosport oder so eine Sendung, bei der Parcours mit schwerem Gefaehrt absolviert werden Mussten. DIe fuhren da so ueber Baumstaemme und Rampen und so. Nun, solche Manoever hatten wir auch, nur nicht kuenstlich sondern eben auf den 5000m der Hochebene.
Die ersten Sonnenstrahlen beleuchten die Bergspitzen um uns. Ich frage mich wann wohl der erste die Spitze meiner Nase erwaermt. Es wird noch eine gute halbe Stunde dauern bis dahin.
Kurze Pause an der Sonne. Es wird endlich waermer.


BAld Stromausfall...

Yoga auf 3600mueM

11:59, Friday 12 August 2011 .. 0 comments .. Link
Jullleeeey

Ihr muesst euch wieder mit mir zufrieden geben, denn Yves ist in den Bergen unterwegs. Nun bin ich schon seit 4 Tagen hier alleine in Leh. Ich wollte diese Erfahrung unbedingt auch erleben. Alleine in einem Voellig fremden Land zurecht zu kommen und vorallem einfach mal fuer ein paar Tage wirklich alleine zu sein und sich selber auszuhalten. Jeden Tag gehe ich morgens und abends in eine 90min Yoga Stunde und danach zu einem Lama, welcher mir mit anderen zusammen eine Einfuehrung in zwei buddhistische Meditationstechniken gibt. Es sind wunderbare Tage und ich geniesse das Leben hier sehr. Bis vorhin habe ich mich mit Niemandem unterhalten, habe fuer die Zeit dieser Tage nur meditiert und gelesen. Das tut richtig gut. In meinem Alltag trage ich ueberhaupt keine Sorge zu meinem Mind. Die Zeit lauft so schnell im Westen und irgendwie kann ich dies manchmal gar nicht richtig verarbeiten. Der Beginn der Meditation war schwer, denn es schwimmen so viele Erlebnisse und Gedanken an die Zukunft und ueber die Vergangenheit in mir rum (wenn sie ja schon mal platz haben ) und da war es sehr schwer fuer mich im Praesens zu bleiben. Wens naeher interessiert, kann mich ja dann mal darauf ansprechen. Auf jeden Fall bin ich beeindruckt von der Spiritualitaet mit welcher die Menschen hier leben.
Als wir in Maan bei einer tibetischen Familie uebernachteten, schliefen wir auf dem Boden in einem Zimmer mit einem kleinen von der Familie eingerichteten Altar. Kerzen und Raeucherstaebschen brannten zum Einschlafen. In der Nacht erwachte ich von einem Murmeln, ich oeffnetet die Augen und sah die Grossmutter gebueckt vor dem Altar. Sie zuendete die Kerzen wieder an, durch ihre Hand glitt die Gebetskette und ueber ihre Lippen kam immer wieder ein Mantra
(om mani padme hum). Durch das Kerzenlicht kamen ihre Falten im Gesicht noch viel staerker zur Geltung und ich dachte, dass diese Frau ein hartes Leben hinter sich hatte. Das Bild hat sich in mein Gedaechtnis eingebrannt, denn diese alte Frau sah so gluecklich und zufrieden aus in diesem Moment. Wo ist die Gluecklichkeit und Zufriedenheit bei uns geblieben? Wir wollen immer mehr erreichen und haben so viele Verlangen, dass wir nicht zufrieden sein koennen mit dem wo wir eigentlich haben. (Oder einfach ich...) Weiter versuchen wir es im Job allen anderen recht zu machen und schauen viel zu wenig auf uns selber. Schoen ist, wenn man einen Job hat, der einem gluecklich macht und auch noch Sinn macht. Doch ist man dann gluecklich oder will man immer noch mehr? Naja jetzt hoere ich auf damit, aber das sind so Fragen ueber welche ich hier so nachsinne....

Vorhin habe ich einen Oesterreicher getroffen und er hat mir erzaehlt, dass er mit Yves zusammen letzte Nacht auf den Gipfel des Stock Kangri (6 183m) rauf ist. Yves hat es also geschafft !!! Er uebernachte heute noch im Basecamp und kommt morgen nach Leh zurueck. Was wir nachher machen wissen wir noch nicht, bleiben irgendwie ein bisschen haengen...
Ist einfach super hier, fuehle mich absolut geborgen in dieser Landschaft und dieser Spiritualitaet. (BIn aber noch nicht weggeflogen ;-))

also auf bald
Bluna


Ladakh

10:12, Thursday 4 August 2011 .. 1 comments .. Link
Sorry, der Generator hinter mir begann zu husten...

Also seine Frau kam auf und machte uns ein Gaestebett bereit. Am Morgen machte sie uns ein feines Omelette zum Fruehstueck und der Fahrer fuhr uns nach Leh zurueck, damit wir ein Guesthouse finden konnten. Er wollte nichts fuer den Dienst (was wir aber nicht akzeptierten) und sagte nur, dass wir das gleiche fuer ihn in unserem Land auch machen wuerden... Wuerde dies ein Fahrer bei uns auch machen?...

Auf jeden Fall sind wir nun in Leh und ich bin uebergluecklich hier. Haben heute Nachmittag ein Permit beantragt, damit wir mit dem Localbus zum Pangong Lake fahren koennen. Hoffe das dies klapt, denn ich habe BIlder gesehen und diese Gegend muss der Wahnsinn sein. Der See liegt auf 4300m und zu 40 Prozent in Indien und zu 60 Prozent in Tibet. Ich freue mich extrem darauf.

Es geht uns richtig gut!

bis bald und dann gibts mehr aus Ladakh...

lg Bluna


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