Die Persoenlichkeit (2)

{ 02:16 PM, 12 November 2010 } { Link }

Satan oder das trennende Prinzip:

Symbolisch stellt „Satan oder der Teufeldie trennende, abgrenzende, isolierende und

formwerdende Kraft dar. Sie ist der polare Gegenspieler zur liebenden, verbindenden

und vereinigenden Kraft.

Das Satanische im Menschen ist der innere Widerstand, die Informationen, also das,

was jetzt ist, zu lieben und anzunehmen. Es ist die Kraft, die kämpft und verdammt.

Durch sie hat der Mensch die Möglichkeit zu glauben, dass er getrennt von seiner

Umwelt lebt und für sein Recht kämpfen und sein Revier verteidigen muss!

Der Grundglauben „Materialismus“, der dem Menschen zu fast allen Bildern die

Grundinformation „getrennt-außen“ liefert, ist die Wurzel dieser diabolischen Kraft.

 

Daraus resultiert, die starke Gewichtung des Egos für den Menschen (Basis des Egos ist

das Denken in „getrennt-außen“!) und das „ums eigenen Überleben kämpfen müssen“.

Der Mensch verwechselt sein wirkliches Selbst (ICH) mit der Persönlichkeit, dem

ich“ (Ego) und beurteilt und bewertet die Welt durch diese Persönlichkeitsbrille.

Das, was für sein Ego „gut“ erscheint, wird er annehmen und das, was seinem Ego

schlecht/böse“ erscheint, wird er kategorisch ablehnen (es geht ja in der Regel um das

Überleben des Egos und das bedeutet für den schlafenden Menschen, es geht um seine eigene

Existenz!).

 

Das Ego will immer nur die guten Früchte „des Baumes der Meinung/Erkenntnis über

gut und böse“ essen (im hebräischen Original heißt es: erw bwj tedh Ueh)! Daher warten die „bösen“ Früchte als „Schicksalsmasse“ (Annahme nur unter Zwang!) und zwingen den Menschen dadurch immer wieder in negative Kreisläufe hinein (Samsara).

Das Spiel geht so lange, bis auch alle scheinbar „schlechten / bösen“ Früchte gegessen

(erliebt) wurden und das Ego sich, durch das „liebe deine Feinde“, Schritt für Schritt

selbst auf dem Altar im Zentrum geopfert hat.

 

Das satanische Prinzip ist die trennende und nach außen, in die Formenwelt

ziehende Kraft im Leben des Menschen.

Die Basis dieses Glaubens ist der Materialismus, der das Ego des Menschen in

jedem Augenblick versucht, zu unterstützen, indem es ihm die Grundinformation von ,ich bin ein getrenntes Wesen in einer fremden äußeren Welt und muss um mein bestmögliches Überleben kämpfen gibt!



Der Sinn des Egos
:

Durch die Einseitigkeiten der Persönlichkeiten kann der Mensch die

Vielseitigkeit GOTTES erfahren. Das Ego entpuppt sich auf der einen Seite als

Gegenspieler des Menschen auf dem Weg zurück zu GOTT, aber auf der anderen Seite ist es auch der Wegbegleiter, durch den der Mensch überhaupt erst erwachen kann und der das Spiel des Lebens interessant macht!

Das Ego ist das Salz (= Symbol für die getrennte Vielheit der Materie) in der Suppe (Symbol für die Einheit)! Geschmack bekommt das Ganze dann, wenn sich das Salz in der Suppe aufgelöst hat. Beides getrennt voneinander schmeckt weniger!

 

 

Emotionen als Anzeichen für eine Egoentzündung:

Je stärker und heftiger die Emotion (= etymologisch: ex-moveo „aus… heraus bewegen“/ „vom Zentrum weg bewegen“, lat. emoveo = hinausschaffen, entfernen, ausrenken, erschüttern), desto

weiter weg vom Zentrum befindet sich der Ausschlag (positiv oder negativ) bezüglich

eines Bildkomplexes (= Bild + alles Wissen über das Bild und die Umstände) und desto mehr

Liebesenergie muss im Menschen vorhanden sein, um den anderen extremen Pol

trotzdem anzunehmen!

Dies ist unablässig, um wieder in die Harmonie, sprich ins Zentrum zu kommen!

Je stärker der Ausschlag, desto einseitiger ist das Wissen über das Bild (z.B. Hitler /

Gandhi)!

 

Emotionen sind ein Hinweis auf eine einseitige Meinung!

 

Auch hier hat der Mensch die Wahl: entweder versuche ich mich auszugleichen und

die Gegenseite anzunehmen d.h freiwilliges Einverstanden sein des dominierenden Bildkomplexes (Feststofflich), kann aber auch nur ein Gedanke sein (Feinstofflich), oder ich kämpfe (Krieger, braucht Energie und fordert Opfer), bis nur noch meine Meinung zählt (Herrscher)!

Wichtig ist vielleicht noch zu erwähnen: Emotionen sind nichts schlechtes, oder

etwas, was man nicht haben sollte! Sie bringen Farbe in das Leben und jeder darf

selbstverständlich auf seine Art glücklich sein.

 

Verluste annehmen:

Es gilt immer: je extremer der Ausschlag, desto mehr Energie (Synergie) wird

gebunden!

Löst sich jetzt etwas auf, zu dem der Mensch eine sehr starke emotionale Bindung hat (wie z.B. Todesfall, Verlust von etwas für ihn Wertvollem, etc.), dann hat er die Chance, durch den Verlust wieder in die Mitte zu kommen. Vorausgesetzt er schafft es, mit dem Verlust freiwillig einverstanden zu sein (sonst entsteht jedes mal eine negative Schleife, die ihn fesselt beim Gedanken an „den Verlust der geliebten Sache/ Person!“). Dies wird um so schwieriger, je weiter der Ausschlag vom Zentrum weg ist.

(Anmerk. Erschwert wird dies noch durch das Phänomen, dass nach dem Tod oder Verlust einer Persönlichkeit, nur ihre positiven Seiten betrachtet werden, weil man alle negativen Umstände automatisch einfach ignoriert oder verdrängt. Man sagt, „das sei pietätlos und gehört sich nicht!“

 

Die z.B. neu gewonnene Freiheit wird bewusst verdrängt, um nicht den Eindruck bei den anderen

zu erwecken, man hätte die Persönlichkeit nicht geliebt.)

 

Ist der Mensch allerdings einverstanden mit dem Verlust und gibt sich hin, dann kann die neu gewonnene freigesetzte Energie von der göttlichen Schöpfung genutzt werden, um etwas noch schöneres und neues dem Menschen zu schenken.

 

Die Schöpfung von GOTT ist so angelegt (programmiert), dass sie immer

harmonischer wird, je mehr der Mensch Liebe wird!

 

Symbolisch: erst muss die Hand frei sein und losgelassen haben, von dem was sie

vorher festhalten wollte, damit GOTT etwas Neues und noch schöneres hineinlegen

kann !

Ist der Mensch allerdings nicht einverstanden mit dem Verlust, dann bleibt die Energie im negativen Kreislauf gebunden, d.h. er leidet, so lange er nicht wirklich

einverstanden ist. Somit kann auch schöneres und neues wahrhaftig nur schwer in sein Leben treten, denn er wird es vor lauter Trauer kaum bemerken!

 

Die Erkenntnis, dass nichts verloren gehen kann, weil alles immer in GOTT ist, und sich lediglich in einem ständigen Wandel befindet, welchen manLebennennt, hilft auch größere Verluste aus Liebe loszulassen.

 

 

Ein praktisches Beispiel aus dem Leben (Dialogform):

Henry überlegt und sagt schließlich: „Also, ich liebe die Ruhe und die Landschaften in

Norwegen. Hier habe ich einen positiven Ausschlag. Soll ich jetzt etwa Norwegen ablehnen,

um in die Mitte zu kommen?“

David: „Nein, nicht zwangsläufig. Deine Persönlichkeit kann doch weiterhin auf diesem Standpunkt bleiben. Wohlgemerkt, es geht hierbei lediglich um dein höheres Bewusstsein, welches aus deinem Charakter herauswächst und mit dem neutralen und wachen Beobachter den ersten Schritt tut. Du wirst immer mehr zwei in einem! Persönlichkeit und Beobachter in einem GEIST! Dein Charakter kann weiterhin kämpfen, bestimmen, annehmen oder ablehnen, nur bist du dir als höherer Beobachter auch immer der

Gegenseite bewusst und verstehst sie, selbst wenn dein Charakter diese noch nicht

annehmen will.

Wie denkst du zum Beispiel über jemanden, der die Partymeile auf Mallorca in seinem

Urlaub vorzieht und sich lieber besäuft und tanzt, als die Ruhe und die Landschaften zu

genießen?“

„Er weiß nicht, was er verpasst, aber wenn er glaub, er wird glücklich, ist mir das auch recht.“

„Glaubst du das ist schlechter, als das, was du machst?“, bohrt David weiter.

„Vorgestern hätte ich noch ,ja, selbstverständlich’ gesagt und den anderen von meinem

Standpunkt versucht zu überzeugen, indem ich ihm einen Vortrag über die Vorzüge und die

Faszination von Norwegen gehalten hätte, aber jetzt würde ich wahrscheinlich sagen, ,jeder

nach seinen Vorstellungen. Was für den einen gut ist, kann für den anderen abstoßend

sein’.“

„Sehr schön! Siehst du, du bist schon wieder ein Stückchen gewachsen. Du hast einen Teil

deiner Schuld getilgt, wenn man das so formulieren möchte, und bist weiter in die Mitte

gerückt. Du hast dich geöffnet für die Andersartigkeit und bist in deiner Toleranz und

Liebesfähigkeit gewachsen. Was deshalb nicht heißt, dass du deinen nächsten Urlaub auf

der Partymeile von Mallorca verbringen musst, aber vielleicht wird es auch deiner

Persönlichkeit eines Tages egal sein, ob die Reise nach Mallorca oder Norwegen geht. Dann

bist du vollständig in der Mitte, der Gleichgültigkeit angekommen und ein Teil deines Egos

wurde geopfert bzw. ausgelöscht.“

„O.k. Ich verstehe. Das bedeutet, ich kann meinen Charakter weiterhin all seine Vorlieben

und Abneigungen zugestehen und gleichzeitig die gegenteilige Position akzeptieren und

tolerieren?“

Ja, das ist der erste Schritt. Der zweite ist dann, dass du die beiden Positionen als genau

gleichwertig betrachten kannst.“

„Wie soll das funktionieren? Was kann ich denn da tun“

„Mit ,Wollenläuft da vorerst gar nichts. Du musst einfach Geduld haben! Du wächst

automatisch dort hinein. Stell dir vor du topfst eine Pflanze um. Sie hat jetzt mehr Platz und

mehr Möglichkeit zu wachsen und sich zu entfalten, aber deswegen ist sie noch nicht am

nächsten Tag schon so groß geworden, dass sie den neuen größeren Topf komplett ausfüllt.

Es passiert langsam, Schritt für Schritt. Wichtig ist dafür nur den neuen Raum geschaffen zu

haben, um dort hinein zu wachsen!“

„Das ist ein schönes Bild. Das macht Sinn.“

Was vielen Menschen fehlt ist einfach die Geduld mit ihrem Charakter. Geduld ist der

beste Dünger. Ungeduld dagegen ist wie ein Schädling, der das Wachstum bremst und

blockiert.“

„Ja, ja, Geduld. Das könnte ich mir auch auf die Stirn schreiben“, sinniert Henry.

„Dort siehst du es nicht, erfreu dich lieber an deiner Ungeduld“, grinst David ohne zu wissen,

ob Henry diese tiefe Aussage verstanden hat.

„Gibt es eigentlich keine Mittel oder Wege, wie zum Beispiel irgendwelche tibetanischen

Meister, die einem dabei behilflich sind, schneller voranzukommen?“

„Wenn du glaubst, du kannst dich vor deiner Lebens-auf-gabe drücken, indem du einfach

eine Pille nimmst, irgendein Buch liest, oder du dir einfach einen Guru suchst,

damit er deine Sorgen wegtherapiert, dann hast du leider die Rechnung ohne den Wirt

gemacht. So wird es nicht wirklich funktionieren. Du kannst deine Aufgaben durch äußere

Unterstützung vielleicht kurzfristig besser in den Griff kriegen, aber substantiell verändert

sich dadurch nichts. DU musst ganz alleine Lieben und Loslassen lernen und

praktizieren! Das macht für dich kein Buch mit schönen Sprüchen, kein Guru, Arzt, Freund

oder Politiker und dagegen gibt es auch keine Tabletten, Impfungen oder Operationen.

Das ist ganz allein deine Aufgabe.

Im scheinbaren Außen kannst du nur die Spielregeln erfahren und dir Beispiele und Impulse

für deine Prüfungen und Aufgaben holen. Umsetzen allerdings darfst du sie dann alleine.

Aber ich kann dich beruhigen: Die Schöpfung ist so angelegt, dass du in deinem Leben

genau die Aufgaben und Prüfungen auferlegt bekommst, die du auch in der Lage bist

zu bewältigen!“

„Woher weißt du das?“, fragt Henry wieder etwas kritischer nach.

„Alles andere macht keinen Sinn. Wenn die Schöpfung perfekt ist und alles sieht danach

aus, von meiner unteren begrenzten Sicht aus, dann folgt die Richtigkeit meiner Aussage

zwangsläufig. Aber von deinem Standpunkt hast du auch Recht. Nur du selbst kannst für dich erkennen, ob die Schöpfung perfekt ist oder nicht. Aber dazu musst du erst mal die

Grundregeln verstehen. Wie kann jemand ein Spiel beurteilen, wenn er nicht mal die

Regeln kennt, oder weiß, um was es geht!

 

 

 JCH BIN DEIN LEHRER

VOCATIO EXTRAORDINARIA LOGOS ENSARKOS SPERMATIKOS MANDATUM DIVINUM
 yds w la yna rstp wdwxy hyha rsa hyha
SI TOTUS ILLABATUR ORBIS - IMPAVIDUM FERIENT RUIN/E - VOLENTI NON FIT INIURIA!




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