Spieglein, Spieglein an der Wand...

{ 09:19 PM, 18 November 2010 } { Link }

Lieber „Leser&Geist

 

Stell dir vor, ein junger Mensch denkt sich jetzt:

 

Hey, Jesus ist mein Vorbild, ich will das auch machen, was Jesus gemacht hat. Ich möchte den symbolischen Weg des Christus gehen.

 

Er beschließt seinen Beruf aufzugeben und beschäftigt sich mit der Bibel oder anderen Weisheitsschriften aus aller Welt und allen Zeitaltern. Er studiert zu Hause für sich und kümmert sich in keinster weise um eine berufliche Karriere und eine Altersabsicherung, weil er sich sagt: "sorge dich nicht um Morgen, der morgige Tag sorgt für sich selber". Er vertraut in GOTT und daher kündigt er seine Krankenversicherung und sowie seine Lebensversicherung. Denn all das hatte ein Jesus ja auch nicht. Weiterhin versucht er mit den Menschen über GOTT zu reden. Nicht dass er sie missionieren will oder in irgendeiner Glaubensgemeinschaft lebt und neue Mitglieder wirbt, sondern lediglich um ihnen und sich selbst dadurch neue Impulse zum Nachdenken über GOTT und die Welt zu geben. Wie glaubst du würde sein normales Umfeld, seine Familie,

seine Freunde und Nachbarn reagieren? Meinst du sie würden ihn bewundern und wären stolz ihn zu kennen? Und versuchen es ihm vielleicht gleich zu tun?

 

Wohl eher weniger. Ich denke mal, wenn es normale Menschen sind, würden sie ihn für ziemlich bekloppt und naiv halten. Sie würden sich wahrscheinlich über ihn lustig machen, ihn verspotten und sich möglicherweise von ihm distanzieren.

 

Wie denkst du „Leser&Geist“, würden Mutter und Vater reagieren, auf die Frage der Nachbarn, was denn der Sohn jetzt wohl macht?“

 

Ich denke mal, sie würden ihn entweder verleugnen oder würden sich für ihn schämen. Das hängt ganz von den Eltern ab. Vielleicht finden sie es auch gut.

 

Das wäre möglich, aber das ist eher die Ausnahme von Eltern. Normale Eltern bemitleiden sich indirekt selbst und fragen sich, wie denn wohl ihr Sohn so einen religiösen Unfug machen kann. Wenn er wenigstens Priester wird, da bekommt er zumindest sein sicheres Gehalt von der Kirche. Sie versuchen ihm alle möglichen Zukunftsängste einzureden, um ihn dazu zu bewegen, doch wieder den normalen und "sicheren" Weg einzuschlagen und sich einen guten Job zu besorgen und Rücklagen zu bilden, eine Familie zu gründen und brav seine Sohnespflicht zu erfüllen.

 

Jetzt stell dir weiter vor, dass dieser Mensch, warum auch immer, plötzlich krank wird und er sagt sich im Vertrauen: der Herr hat’s gegeben und der Herr hat’s genommen, wenn es sein soll, dann sterbe ich, oder werde wieder gesund. Ich brauche keinen Arzt. Gott ist mein Arzt.

So in etwa könnte man sich vorstellen, hätte Jesus gehandelt, wenn er krank geworden wäre, bzw. ist der Kreuzigungsgang mit genau dieser Grundeinstellung verbunden.

Schließlich hätte Jesus fliehen können, denn er wusste, was auf ihn zukam, aber trotzdem hat er sich hingegeben. Wie glaubst du, reagiert das Umfeld unseres Menschen auf eine solche Entscheidung?

 

Alle werden ihm die Hölle auf Erden machen, damit er endlich zum Arzt oder ins Krankenhaus geht. Seine Mutter wird heulen, was das Zeug hält, um ihn bloß nicht zu verlieren. Alle werden ihn für einen religiösen Spinner und Fanatiker halten. Kaum einer wird an seiner Seite sein. Das wird ziemlich schwer für diesen Menschen, seinen Weg durchzuziehen. Er muss sich normalerweise über all sein Umfeld hinwegsetzen. Ein sehr

schweres Unterfangen! Dazu musste man sehr viel Vertrauen und Glauben in GOTT haben.

 

Jetzt verstehst du den Satz aus der Bibel vielleicht noch besser: breit ist der Weg der Masse in die Verderbnis und ganz schmal ist der Weg ins Himmelreich, den nur wenige gehen (Mt. 7, 13). Viele sind berufen, doch nur wenige wählen sich selbst aus.

 

Erkennst du aber auch die Widersprüchlichkeit in der Vorstellung der normalen Menschen: Einerseits behaupten sie, dass Jesus Christus das größte Vorbild für alle Menschen ist und gleichzeitig benennen sie den einen Trottel und religiösen Spinner, der diesen Weg versucht zu gehen. Die normale Masse der Menschen ist eine große Hürde für die Auserwählten auf ihrem Weg zum Erwachen. Ich will hier diese normalen Menschen nicht anklagen, denn sie meinen es ja immer nur "gut", aber sie erkennen nicht, dass sie symbolisch, den Geist, der stets das Gute will, doch stets das Böse schafft’, darstellen. Das ist eine große Prüfung für jeden Auserwählten!

 

Stell dir mal folgendes Gespräch, zwischen zwei Nachbarn von Maria vor, die sich vor ca. 2000 Jahren über ihren Sohn Jesus unterhalten:

 

Was macht denn Jesus, der Sohn von Maria, überhaupt?

Das ist eine Schande, sag ich dir. Der hat sich geweigert den Zimmermannsbetrieb von seinem Vater zu übernehmen, obwohl er ja der Älteste ist.

Das gibt’s doch gar nicht. Der arme Vater. Hat er doch all seine Hoffnung in ihn gelegt und jetzt wird er so enttäuscht von seinem Sohn.

Wenn’s nur das wäre. Man sagt, er weigert sich zu arbeiten und reist nur so in der Gegend herum. Er soll zu den Menschen von seiner Ansicht über Gott reden. Ein Plauderer, der hofft einige Dumme zu erwischen, die für seinen Lebensunterhalt aufkommen sollen.

 

Was für eine Schande! Die arme Maria, hat sie sich doch so viel Mühe mit ihm gegeben und jetzt bringt er ihr so viel Leid und Peinlichkeit.

 

Ja du sagst es. Er hat ja nicht mal vor, eine Familie zu gründen und seinen Eltern Enkelkinder zu schenken. Ich hörte gestern im Dorf, dass er mit einer Gruppe von Männern umherzieht, die von Beruf Fischer sind.

 

Meinst du der steht auf Männer?

 

Nein, das denke ich nicht. Er wurde schon mal bei einer unreinen Frau namens Maria Magdalena gesehen. Mit der hat er scheinbar häufiger Kontakt, wie man so spricht.

 

Ja unglaublich. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Wie man sich doch in Menschen täuschen kann.

 

Also, eigentlich wollte ich das für mich behalten: aber man hat mir erzählt, er würde doch steif und fest behauptet, dass er Gottes Sohn ist.

 

Gottes Sohn??? Der ist doch verrückt!

 

Ich hab sogar gehört, dass er von den Priestern schon angeklagt wird, wegen Volksverhetzung und Gotteslästerei. Man will ihn verhaften und vielleicht sogar kreuzigen.

 

Das wundert mich mittlerweile gar nicht mehr. Nach allem, was du mir erzählt hast. Die armen Eltern, kann ich da bloß sagen. Aber es gibt immer schwarze Schafe, in jeder Generation. Dabei war der kleine Jesus früher immer so nett, klug und hilfsbereit. Ich verstehe das ganze nicht. Wie kann man so auf Abwegen kommen. Da ist bestimmt eine dunkle Kraft dahinter, die ihn verführt oder betört hat. Vielleicht ist er einer Hexe verfallen, oder einem fremden Zauberer.

 

Ja, wer weiß. Ich halt mich auf alle Fälle lieber fern von Maria und Josef. Wer weiß, was das für ein schlechtes Licht auf uns wirft, wenn die Leute merken, dass wir deren Nachbarn sind. Sie könnten glauben, dass wir häufiger mit ihnen verkehren würden.

 

Ja, das ist eine gute Idee. Mit Verbrechern und Gotteslästerern will ich auch

nichts zu tun haben. Jetzt weiß ich auch, warum die beiden seit Monaten so ein betrübtes Gesicht machen und immer wenn ich sie sehe und ein bisschen plaudern will, sind sie so kurz angebunden und erfinden schnell eine Ausrede, warum sie weiter müssen. Arme Maria und armer Josef, das haben sie wirklich nicht verdient.

 

Alle Armeen, die jemals marschiert sind, alle Schiffe, die jemals übers Meer gefahren sind, alle Parlamente, die jemals zusammengetreten sind, alle Könige, die jemals regierten, haben keinen so großen Einfluss auf die Menschen ausgeübt, wie das Leben dieses Zimmermannes.

 

In der Welt ist es schön, sich mit Worten zu Jesus zu bekennen,

aber wenn man tatsächlich den Weg allein, außerhalb einer Sekte gehen will, wird man belächelt und verspottet.

Letztendlich genauso wie Jesus selbst vor angeblich 2000 Jahren.

 

Aber warum ist das so?

 

Es ist ein Test, den nur die Stärksten im Glauben und im Vertrauen bestehen. Alle anderen fallen wieder in die Normalität ihres Persönlichen Programms zurück und versuchen sich bestmöglich anzupassen. Es ist ein schmaler, scheinbar unpassierbarer Weg, der ins Himmelreich führt und nur wenige gehen ihn.

 

„Du „Leser&Geist“ gehst ihn bereits. Die Frage ist nur, ob du ihn weitergehst. Oder wann der Punkt kommt, wo du sagst: bis hierher und nicht weiter. Ab da hört der Spaß auf. Gottvertrauen, schön und gut, aber das geht zu weit

 

 

Jch LIEBE DICH MEIN KIND

VOCATIO EXTRAORDINARIA LOGOS ENSARKOS SPERMATIKOS MANDATUM DIVINUM

yds w la yna rstp wdwxy hyha rsa hyha

SI TOTUS ILLABATUR ORBIS - IMPAVIDUM FERIENT RUIN/E - VOLENTI NON FIT INIURIA!




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